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Der Abend brach herein und einzelne Truppentheile, denen man die bedeutenden erlittenen Verluſte und die Entmuthigung anſah, zogen wieder in Quiberon ein; der größte Theil des royaliſtiſchen Corps blieb an der Land⸗ zunge ſtehen, an der der Geſchützdonner ſchon verſtummt war, nachdem der General Hoche den Sturm aufgehoben und ſeine Truppen wieder in das Lager zurückgezogen hatte. Weder Graf Hervilly noch der Vicomte Salvandy erſchie⸗ nen, die verzweifelten Frauen zu tröſten.
Erſt, als es ſchon ſehr ſpät geworden war, ließen ſich eilige Schritte auf der zu ihrer Wohnung führenden Treppe vernehmen; Madeleine richtete das Haupt auf, und ihr ganzes Weſen drückte deutlich aus, welche Mühe es ſie koſtete, nicht aufzuſpringen und den Kommenden entgegen⸗ zueilen, Francaiſe aber, bei der die angſtvolle Ungeduld alle Rückſichten in den Hintergrund gedrängt hatte, ſtürzte mit dem lauten Freudenrufe:„Er kommt!“ auf die Thür zu.
Dieſe öffnete ſich in demſelben Augenblicke, und er⸗ bleichend trat das Fräulein, auf deſſen Geſicht ſich bittere Enttäuſchung und Betroffenheit malten, zurück; vor ihr ſtand Eugen und an ſeiner Seite ein Mann, den ſie, da er ganz mit Blut und Staub bedeckt war, nicht ſogleich erkannte, aber Graf Hervilly war es nicht.
„Meine Francaiſe!— meine theure Mutter! jubelte


