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für immer vernichtet ſeien; ſie hätte gern den Verſuch un⸗ ternommen, das getrennte Brautpaar wieder zu vereinigen, da ihre Tochter ihr die eigentlichen Beweggründe der Schei⸗ dung verheimlicht hatte, aber dieſer Abſicht widerſetzte ſich Francaiſe entſchieden; die Vicomteſſe begriff weder ihre Tochter noch Eugen, aber ſie wagte nicht, mehr zu fragen, als die erſtere ihr geſtattete, und überdies verhinderte auch des Vicomtes Entfernung von Quiberon jedes Vermitte⸗ lungsbeſtreben. Madeleine bewahrte ängſtlich ihr und Eu⸗ gens Geheimniß, und ſelbſt Francaiſe, die ſie ſcharf beobachtete, ahnte nicht, in welchem nahen Verhältniſſe ſie bereits zu Jenem ſtände,— die Vicomteſſe war noch viel ferner von der Wahrheit. Dennoch war es den halbver⸗ ſteckten Andeutungen des Fräuleins gelungen, ihre guther⸗ zige Mutter gegen Madeleine einzunehmen, und dieſe, die ein zu ſcharfes, richtiges Gefühl hatte, um das gegen ſie beobachtete Benehmen nicht klar zu unterſcheiden, war zu der tiefſchmerzlichen Ueberzeugung gelangt, ihre Anweſen⸗
heit beläſtige die Vicomteſſe und ſie habe die Anſprüche auf deren mütterliche Zuneigung verloren, Francaiſe aber trage ihr einen glühenden Haß zu, der nur einer Gelegen⸗ heit zum Ausbruche warte; Madeleine brachte daher den größten Theil des Tages, an dem ſie ſich allein befand, und die Nächte in Thränen, oft in bitterer Verzweiflung zu, wenn Nachrichten eingetroffen waren, die von der Ge⸗


