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fahren, wie nahe ſie ſich einmal geſtanden hätten, und Francaiſe wollte, ſobald ſie an dieſem Abende mit ihrer Mutter allein wäre, dieſe von dem Geſchehenen in Kennt⸗ niß ſetzen und ſie darüber zu beruhigen ſuchen; in ihren äußeren Verhältniſſen ſollte Alles beim Alten bleiben. Madeleinens war in dieſer ganzen Unterredung gar nicht erwähnt worden, denn Francaiſe fürchtete, dadurch noch einmal an ihre eigene Schuld erinnert zu werden. Mit einem erzwungenen Lächeln reichte ſie Eugen die Hand, ehe ſie ſich trennten; dieſes Lächeln ſollte einen Sturm verber⸗ gen, der vernichtend in des Fräuleins Bruſt tobte; ſo be⸗ friedigt ſie einerſeits dadurch war, daß ihrer Neigung zu dem Grafen Hervilly, den ſie Eugen unbedingt vorzog, nun ein Hinderniß weniger im Wege ſtand, ſo wurde dieſes Gefühl doch jetzt noch bei Weitem durch das der tief verletzten Eitelkeit, gekränkten Stolzes und unverſöhnlichen Haſſes gegen die, der ſie das Herz Eugens hatte abtreten müſſen, überwogen, das ſollte aber Niemand erfahren, ſelbſt die Mutter nicht, die ſie mit dem Vorgeben täuſchen wollte, die Auflöſung der Verlobung ſei aus ihrem freien Willen hervorgegangen.—
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