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Auf ihre dringende Frage erzählte Eugen kurz, daß er Francaiſe zuerſt allein und dann die Vicomteſſe getroffen habe und daß Beide freudig ihre Bereitwilligkeit, ſie auf⸗ zunehmen, ausgeſprochen hätten.
„So laſſen Sie uns zu ihnen eilen,“ bat Madeleine in lebhafter Ungeduld;—„ich kann Ihnen nicht beſchreiben, in welcher ſehnſüchtigen Erwartung mein Herz den lange ſchmerzlich Vermißten entgegenſchlägt.“
„Madeleine,“ ſagte der Vicomte ſehr ernſt und un⸗ ruhig, während ſein Auge in flehentlicher Bitte auf ihr ruhte,—„geſtatten Sie mir noch einige Worte, die auf unſer Beider Geſchick den wichtigſten Einfluß üben werden. Ich habe Ihnen eine Erklärung zu machen, die ich Ihnen ſchon längſt ſchuldete, aber das Unrecht, das ich vielleicht an Ihnen begangen, wird auf Verzeihung rechnen können, wenn Sie mich ganz anhören und vernehmen wollen, aus welchem heiligen und gebieteriſchen Gefühle meines Her⸗ zens mein Handeln entſprungen iſt.“
Tiefe Beſtürzung und die Ahnung deſſen, was ſie jetzt wirklich hören ſollte, malten ſich auf dem Geſichte des Mädchens; ſie war nicht im Stande, eine Antwort zu geben und in ihrer bangen Verwirrung die Augen zu dem Vicomte zu erheben.
„Sie müſſen mich ſchon lange verſtanden haben Ma⸗ deleine,“ fuhr dieſer erregter fort;„ich durfte es hoffen,


