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die nahe bevorſtehende offene Erklärung vorzubereiten. Die Art, wie die beiden Frauen die Nachricht von dem Wiederfinden Madeleinens aufnahmen, war eine ganz ver⸗ ſchiedene, und ihre Empfindungen äußerten ſich noch rück⸗ haltsloſer, als Eugen ihnen die überraſchende Mittheilung machte, Madeleine habe ihn begleitet, um ſich der hoch⸗ verehrten Familie wieder anzuſchließen, und ſei mit ihm glücklich nach Quiberon gelangt, wo ſie zur Zeit mit ſehn⸗ ſuchtsvoller Ungeduld des Rufes zu der Vicomteſſe harre. Während die letztere, durch den kühnen Entſchluß Made⸗ leinens, den der Vicomte nach Kräften zu rechtfertigen ſuchte, freilich in Erſtaunen geſetzt, doch nicht auf den Ge⸗ danken kam, das Verhältniß Eugens zu dem Mädchen könne das zu ihrer Tochter beeinträchtigen, und während ſie daher mit unverſtellter Freude und beinahe mütterlicher Zärtlichkeit die Nachricht von ihrem Hierſein begrüßte und ſie ſogleich zu ſehen verlangte, äußerte Frangaiſe nur in kühlen Worten ebenfalls den letzteren Wunſch und war ſichtlich verſtimmt und mißtrauiſch gegen ihren Verlobten. Eugen hatte ſich geſtellt, als bemerke er dies gar nicht, und war auf die Aufforderung der Vicomteſſe gegangen, ſeine Schutzbefohlene in deren Wohnung zu führen; ſobald er ſich aber entfernt hatte, ſtürzte Frangaiſe, in Thränen ausbrechend, die wohl mehr aus ihrer ſo lange nieder⸗ gehaltenen früheren Erregung als aus dem Schmerze um 13*


