„Entſchuldigen Sie mich, Bürger, ich muß in das Kriegsrecht,“ ſagte er dann, aufſtehend.„Ich hoffe, wir ſehen uns hier morgen wieder.“
„Ich gedenke, einige Tage hier zu verweilen, vielleicht vier bis fünf,“ erwiederte Delavigne.„Ich freue mich, Ihre Bekanntſchaft gemacht zu haben, mein Kapitän.“
Der Offizier empfahl ſich mit höflicher Ehrerbietnng, und Delavigne gab dem dicken Wirth ſeinen Wunſch zu erkennen, das Abendeſſen allein auf ſeinem Zimmer ein⸗ nehmen zu wollen. Dienſtfertig ergriff Mathieu Bonnet ein Licht und wies, daſſelbe in der Hand tragend, ſeinem Gaſte den Weg zu dem für ihn beſtimmten Zimmer, das Madeleine vorher in Ordnung zu bringen verſprochen hatte. Noch jetzt war ſie darin beſchäftigt, als die Beiden ſich näherten; ſowohl Delavigne als Mathien bemerkten ſie durch die geöffnete Thüre.
„Ich danke Ihnen,“ ſagte Erſterer, dem Wirthe das Licht aus der Hand nehmend.„Gute Nacht.“
Mathieu war ein wenig verdutzt über die Lebhaftig⸗ keit und Kürze ſeines Gaſtes, aber er verbeugte ſich tief und trat die Treppe hinunter ſeinen Rückzug an.
.


