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Freunde, der weitergereiſt ſei und ihm dieſes Hotel empfoh⸗ len habe, wodurch es ſich auch erkläre, daß er an Bonnet's Hauſe zu Fuß eingetroffen ſei.
Beide Männer waren noch in dieſer Unterhaltung begriffen, als ſich die Ankunft eines neuen Gaſtes durch lautes Klopfen an der Hausthür verkündigte.
„Ich wollte Sie erinnern, meinen Namen und Stand nicht unnöthiger Weiſe zu nennen,“ bedeutete Delavigne den Wirth, als dieſer ſich herausbegab die Thür zu öffnen.
Der neue Gaſt trat ein, er war ein ſchlanker, hübſcher Mann, der etwa daſſelbe Alter wie Eugen Delavigne haben mochte; an Schönheit der Körper⸗ und Geſichtsbil⸗ dung, vor Allem aber in ſeinem Auftreten ſtand er dieſem weit nach; man errieth auf den erſten Blick, daß er, aus niederm Stande entſproſſen, ſich zu der Stellung, die er ſeiner Tracht nach jetzt bekleidete, aufgeſchwungen haben müſſe, und daß ihm eine durchgängig ſorgfältige Bildung fehle. Er trug die Kapitänsuniform eines republikaniſchen Infanterieregiments, das zur Zeit in Rennes und ſeiner
Seine blaßblauen Augen durchliefen bei ſeinem Ein⸗ tritte ſchnell die Stube, als ſuchten ſie begierig eine darin erwartete Perſon, die Täuſchung aber, dieſe nicht gefunden zu haben, ſondern ſtatt ihrer nur einen ihm ganz Unbekann⸗ ten, drückte ſich ſo deutlich auf dem Geſichte des Offiziers
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1859. VIII. Die Emigranten.


