Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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Abednego's Antwort.„Greifen Sie meinen Entſchluß nicht an; ſchon bin ich fünfzigmal glücklicher, als ich ver⸗ diene. Mit einer Ausnahme ſind alle meine irdiſchen Wünſche erfüllt; und ohne dieſe einzelne Verſagung würde ich mich noch ſchwerer verpflichtet halten. Umgeben von glücklichen Geſichtern und dankbaren Herzen, würde ich auf das Glück Anſpruch machen, das Sie für mich in Ausſicht ſtellen, würde ich nicht nur meinem Geſchicke, das ich gerne unbefleckt laſſen möchte wie das Ihrige und die edle Natur Ihrer Mutter, ein Brandmal aufdrücken, ſondern auch in dem Stolze meines Herzens und der Glückſeligkeit meiner Familie vielleicht vergeſſen, daß ich der Geſellſchaft einen beſondern Act der Genugthuung da⸗ für ſchuldig bin, daß ich durch meinen rachſüchtigen Geiſt und deſſen grauſamen Einfluß die Ehre einer unbeſchol⸗ tenen Familie befleckte. In Zukunft Baſil ſoll meine ein⸗ zige Freude in Ihrem Glücke beſtehen. Wiewohl Sie Ihrem Stande, als unverträglich mit häuslicher Glück⸗ ſeligkeit entſagten, müſſen Sie doch kein müßiger Mann werden. Die Sorgen für Ihr Landgut nehmen für jetzt Ihre Aufmerkſamkeit in Anſpruch; aber nach einigen Jah⸗ ren hoffe ich Sie im Parlamente zu ſehen, die Hoffnun⸗ gen verwirklichend, welche mein Geſchick mich aufzugeben zwang. Wenn ich es erlebe, Sie als den Stolz des Lan⸗ des und den Segen für die beſte der Mütter zu ſehen, ſo wird dies in meinen letzten Tagen genügend aus meiner Seele die Bitterkeit verlöſchen, welche der Name Oſaley des

Juden erzeugte, alle die Reue, verbunden mit der gehäſſigen

Benennung: Der Geldverleiher!“

En dee.