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daß der Onkel der Braut, ein Nabob, ein Millionär und reicher als ein Generalpächter, in ihrem Hotel wohne, ihm eine ſchmeichelhafte Einladung unter dem Namen des:„Monsieur le Marquis de Clerval etc. etc. etc.“ ſandte; denn ein Mann, der ſich in Reich⸗ thümern wälzte, konnte in einem Jahrhundert, wo man für Geld alle Titel haben kann, kaum weniger als ein Marquis ſein.“
Es war eine verführeriſche Gelegenheit für den De⸗ mocrit der Delahay Street, Lady Maitland der Heuchelei ihrer, eine Woche zuvor an ihn in ſein Geſchäftshaus in der City gerichteten Briefe zu überführen, worin ſie ihm, den ſie ſo unbeweglich in London glaubte, wie eine Muſchel an einem Felſen, oder die Rieſen in Guildhall, die ängſt⸗ liche Erwartung hinſichtlich ihrer abgeſchloſſenen kranken Tochter ausſprach.
Demgemäß beeilte ſich:„Monsieur le Marquis“é ihr ſeine dankbare Annahme zu melden, und trug nicht blos Sorge, ſich indeſſen von Wiesbaden zu entfernen, ſondern auch den Maitlands durch die ſtolze alte Gräfin hören zu laſſen, daß er in Monrepos bei dem Herzoge von Naſſau, in Amalienburg bei dem Großherzog von Baden, und das alles übertreffend, in Frankfurt bei dem Großherzog von Gewinnsland, Rothſchild dem Großen, dinire.
An dem für das bedeutſame Diner beſtimmten Tage wurden die zwei niedergedrückten Mädchen ermahnt, ſich ſo gut als möglich zu Ehren des hageſtolzen Cröſus, und des Markgrafen von Twillerſtein⸗Humberg, des Prinzen und der Prinzeſſin von Adelberg von Schwinken⸗Schwanken und des Großmarſchalls Fuͤrſten Gritten⸗Grettenhoff, welche Lady Maitland, nebſt den Ehrenſteins, zu Ehren des Frem⸗ den eingeladen hatte, zu ſchmücken.
Mit der exemplariſchen Pünktlichkeit continentaler Ge⸗ wohnheiten verſammelten ſich die erlauchten fremden Gäſte im Staatszimmer Ihrer Herrlichkeit, das von Räucher⸗ pulver und eau de Lubin duftete, genau zehn Minuten


