rief Baſil heftig,„ſo habe ich nicht die geringſte Vermu⸗ thung, worauf Sie anſpielen. Ich habe weder bei Ihnen noch bei ſonſt Jemand verſucht, mich in die Geheimniſſe Anderer einzudrängen.“
Der Kuünſtler ſchüttelte ernſt ſein Haupt, und zog aus ſeinem Taſchenbuche drei Noten, jede zu hundert Pfund und legte ſie in die Hand Bafil's, der ſich inzwi⸗ ſchen an den Tiſch, gegenüber dem Maler, geſetzt hatte.
„Ich bin erfreut, daß Sie mir dieſes bringen,“ rief Bafil, indem er ſie nachläſſig hinwarf;„denn es iſt ein Beweis, daß Sie jetzt glucklicher als damals ſind, wo ich das Glück hatte, mich Ihrer Geſellſchaft zu erfreuen. Aber was iſt dieſes Geld gegen Ihre Freundſchaft. Ich freute mich, Sie unter meinem Dache zu ſehen, denn ich hoffte, Sie ſeien gekommen, um mir zu ſagen, daß eine mir unbekannte Beleidigung vergeben ſei, daß Sie Ihre Ungerechtigkeit gegen mich bereut haben, daß Sie wieder bereit ſeien, Ihre Arme und Ihr Herz einem Menſchen zu öffnen, der auf der Erde kein ſehnlicheres Verlangen hat, als von jenen wieder wie in früherer Zeit umfangen zu werden. Ich ſchwoͤre Ihnen, theurer Sir, daß ich von dem erſten Augenblicke unſerer Bekanntſchaft an keinen Gedanken, kein Gefühl gehegt habe, welches nicht die Güte ſelbſt gegen Sie war.“
„In dieſem Falle,“ entgegnete der Künſtler, der ſicht⸗ bar mehr gerührt war und auf den jungen Mann mit Augen blickte, welche die Zärtlichkeit einer faſt väterlichen Liebe mit Thränen füllte,„in dieſem Falle ſagen Sie mir, warum Sie meine Gattin gekränkt haben, indem Sie ihr zeigten, daß Sie ihre Verwandtſchaft mit einem Manne entdeckt haben, der... doch, was hat dies zu ſagen!“
„Bei meiner Ehre,“ rief Annesley,„ich habe keine Entdeckungen gemacht; ich habe wiſſentlich nicht gekränkt. Was die Verwandtſchaft der Mrs. Verelſt betrifft, ſo mag ſie die Tochter eines Pairs, oder die eines Bauern ſein, das iſt mir gleichgültig. Ich hoͤrte ihren Namen
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