Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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„Dieſen Abend, Sir; er ſagte, er wolle dieſen Abend beſtimmt da ſein.“

Der frohliche Ton der Stimme, mit welchem der junge Gardiſt ſich beeilte, den Auftrag zu ertheilen, daß der Fremde ſogleich bei ſeiner Ankunft in ſein Beſuch⸗ zimmer geführt werden ſolle, benahm ſeinem Hauswirthe den Verdacht, daß eine kleine Rechnung, eine Benennung, die gewöhnlich auch einer ſehr großen gegeben wird, die Urſache ſeines Erröthens geweſen ſei.

„Ich werde unmittelbar nach dem Mittageſſen nach Hauſe kommen, um dieſen Gentleman zu empfangen,“ be⸗ merkte der junge Gardeofſicier,„doch wenn er zufällig zuerſt kommen ſollte, ſo werden Sie mich verbinden, Herr Smith, wenn Sie ihn zurückhalten, bis ich kommen werde.“

Nachdem Herr Smith dieſes verſprochen hatte, än⸗ derte er eiligſt ſeine Meinung dahin ab, daß der ſchmutzig⸗ vornehme Mann ein Onkel von excentriſchen Gewohnheiten ſein müſſe, und dem gemäß empfing er den Fremden, als dieſer ſich wirklich einfand, mit all' den Umſtändlichkeiten und Ceremonien, welche man einem Geſandten der Groß⸗ mächte ſchuldig iſt.

Derſelbe ſaß aber erſt zehn Minuten in dem Lieblings⸗ Armſtuhle Baſil's neben ſeiner bedeckten Arbeitslampe, als der junge Mann, der von ſeinem Mittageſſen im Klubb nach Hauſe geeilt war, in das Zimmer trat.

„Verelſt!“ rief er, indem er bei dem Anblicke des

unerwarteten Gaſtes zurückfuhr.„Das iſt in der That⸗

eine ſehr angenehme Ueberraſchung! Ich hatte ſchon ge⸗ fürchtet, Sie hätten mich ganz aus Ihrem Gedächtniſſe verbannt.“

„Es iſt nicht ſo leicht, Sie ganz aus dem Gedächt⸗ niſſe zu verbannen, Herr Annesley,“ entgegnete der alte Künſtler ernſt,„Sie, gegen den wir Verbindlichkeiten haben.“ „Wenn das der einzige Grund iſt, daß Sie ſich