Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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ſagte Verelſt, indem er an die Seite ſeines Beſuches trat, 6 um dieſe vernachläßigten Gemälde zu betrachten. J 8 ſchätzte ſie einſt als ein Paar auf hundert Guineen. Aber. ich bin ihres Anblicks uberdrüſſig; und es würde mich 1 freuen, wenn ich ſie für den vierten Theil dieſer Summe

abgeben könnte.

„Das wäre eine zu ungerechte Selbſtbeſchimpfung,“ bemerkte der Fremde,„beſonders da der urſprüngliche Preis ſo gering war. Ich werde im Gegentheil ſehr glüͤcklich ſein, Ihnen einen Wechſel auf den vollen Betrag ausſtellen zu können. Sie ſind in der That hierauf doppelt berechtigt, denn ich hege die Erwartung, durch Ihr 4 Zeugniß Erſatz für den Preis des angeblichen Pouſſin zu 8 erhalten.“ 3

Verelſt ſtammelte Ausdrücke der Ueberraſchung und der Dankbarkeit, aber ſein Beſuch unterbrach ihn, indem er um Tinte und Feder bat. „Wenn Sie dieſe Tratte bei Coutt präſentiren,“ ſagte er, indem er Verelſt ein gedrucktes Papier darbot, welches er aus ſeinem Taſchenbuche gezogen hatte,„ſo wird ſie honorirt werden; nachdem dieſes geſchehen ſein wird, bitte ich Sie, die Gemälde ſelbſt in mein Haus zu bringen.“

Verelſt ſah ſo gut, als es ihm ſeine Ueberraſchung 3 erlaubte, auf den unten am Wechſel geſchriebenen Namen 4 und erkannte mit Stolz und Triumph, daß es der des Marquis von...., eines edlen Mannes ſei, der bei Künſtlern und Gelehrten in der groͤßten Achtung ſtand. 1

„Wenn es Ihre Geſchäfte erlauben,“ fügte der Mar⸗ 8

quis bei, indem er ſeine Dankſagungen unterbrach,„ſo könnten Sie mir noch eine beſondere Gunſt erzeigen, wenn 4

Sie mir die Gemälde um zwoͤlf Uhr bringen würden. Zu dieſer Stunde werden Sie einen leeren Platz an meiner Frühſtücktafel finden und den Gentleman treffen, dem ich 1 für die Entdeckung des an mir verübten Betrugs verpflichtet bin, der mir auch Ihren Namen und Ihre Adreſſe mit⸗ theilte und der, ein erleuchteter Patron der Künſte, ohne