Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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die Mädchen waren, wenn ſie ausgingen, ihre täglichen Unterrichtsſtunden zu geben, dem Wechſel der Witterung weniger ausgeſetzt.

Allein ſie hatten andere Urſache zur Fröhlichkeit. Die durch Verelſt gemachten vortheilhaften Verkäufe unter

dem Schutze und der Leitung Baſil's begannen ihre Fruͤchte zu tragen. Sie kamen einigermaßen mehr unter die Welt, und die Beruhigung, ihre Familie beſſer gekleidet zu ſehen, keine Sorge für den morgenden Tag haben zu müſſen, hatte mehr für die Wiedererlangung der Kräfte und des Muthes der Mrs. Verelſt gethan, als alle vorausgegan⸗ genen Anordnungen und Mittel des Arztes.

Ueberdies war Ausſicht zur Verbeſſerung des kleinen Haushalts vorhanden. Durch die Bezahlung ſeiner mili⸗ täriſchen Skizzen etwas erleichtert, hatte der Künſtler ver⸗ ſucht, ſeiner Einbildungskraft mehr den Zügel zu laſſen, indem er ein Gemälde vollendete, welches die Jungfrau von Orleans nach Schiller darſtellte, wie ſie von dem heimathlichen Thale Abſchied nimmt. Zum zwanzigſten Male in ſeinem Leben unterdrückte der Künſtler die neu erblühende Hoffnung, ein verheißungsvoller Vogel, der gleich dem Phöͤnir die Eigenſchaft hat, aus ſeiner Aſche neu und ſchöner und friſcher zu erſtehen, als der Vor⸗ gänger war.

Inzwiſchen waren die Mädchen Gegenſtand der unge⸗ woͤhnlichen Sorgſamkeit der guten Branzini's geweſen, die je länger ſie mit den vortrefflichen Anlagen der vollendeten Erzieherin ihrer Kinder bekannt waren, deſtomehr von der hohen Auszeichnung der demüthigen Familie überzeugt wurden und ſich beeiferten, ihr freudeloſes Leben zu er⸗ eitern.

1 Indeſſen hatten dieſe Muſik⸗Parthieen, dieſe Opern, dieſe freudvollen kleinen Diners, obgleich ſie dankbar von Mrs. Verelſt für ihre Töchter angenommen wurden, weni Reiz ſür Eſther und Salome jetzt, da ſie keine Ausſicht mehr hatten, mit Baſil Annesley zuſammenzukommen.