Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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ſchrieb, ſehe ich in allen Gegenſtänden der Natur immer nur den Einen. Kein alter Kleiderhändler geht an mir vorüber, ohne daß ich glaube, eine Aehnlichkeit mit Abed⸗ nego in ihm zu entdecken. Und nun bin ich von der Aehn⸗ lichkeit eines Mannes betroffen, der der Eigenthümer ei⸗ nes Paars Pferde iſt, die vierhundert Guineen werth ſind, während jener ſich ſelbſt nicht einmal eine Miethkutſche gönnt.

In dieſem Augenblicke kam es ihm jedoch ins Ge⸗ dächtniß, dcß er mit einem ähnlichen Wagen in Colliſion gekommen, als er vor faſt einem Monate mit Blencowe nach Hatchett fuhr, und daß ihm damals ſein Gefährte verſtcherte Ies ſei niemand anderer als der berüchtigte A. O.

Er hatte halb im Sinne zurückzukehren, um ſich zu überzeugen; aber während er dem Zuge ſeiner Erinnerun⸗ gen gefolgt war, während er verſucht hatte, ſich zu über⸗ zeugen, ob 4 wirklich in dem braunen Wagen das Ge⸗ ſicht des Geldverleihers geſehen habe, war er bereits bis in die Mitte von Ruſſel⸗Square gekommen, und bis er ſeine Schritte in die Bernard⸗Street zurücklenkte, war der Wagen verſchwunden. Er hatte den Muth nicht, den er⸗ habenen Hausmeiſter noch einmal zu fragen, um ſich zu überzeugen, ob in der Zwiſchenzeit der Wagen ſeinen In⸗ ſaßen an der Thüre des Herrn Oſaley abgeſetzt habe.

Ueberdies hatte er einen Auftrag Wilberton's an Law⸗ rence wegen der Vollendung eines neuen Toilettkaſtens, deſſen Bau erſt das zweite Stockwerk erreicht hatte, zu beſorgen, und dies erheiſchte von ihm, zu einer gewiſſen Stunde in Bond⸗Street zu ſein, um einen Arbeiter zu treffen, der Aufträge hinſichtlich der Einrichtung der in⸗ nern Abtheilungen in Empfang nahm. Es war daher keine Zeit zu verlieren. 3 4 Indeſſen wurde das, was ſeinem Herzen am nächſten lag, in Mitte der Schwierigkeiten unter Patent⸗Angeln und den Schatten grünen Saffians oder Purpurſammets

Der Geldverleiher. I. 17