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Ankündigung einer Vermiethung; nicht ein Ziegelſtein ſchimmelig, nicht ein Atom von abgefallenem Moͤrtel. Die Thüre war polirt, der Klopfer glänzend, die Treppe mit ſchneeweißem Sande beſtreut, und der A. Oſaley des Court Guide mußte nach Bafil's Anſicht eine alte Jung⸗ fer mit eigenem Vermögen bekommen haben, um die eh⸗ rende Bezeichnung: Esquire zu erlangen.
„Jedenfalls kann ich, da ich ganz unbekannt in die⸗ ſem Stadttheile bin, klopfen und fragen,“ dachte Baſil, und als auf ſein Klopfen ein ernſt dareinſehender Haus⸗ meiſter zum Vorſcheine kam, erhielt er auf ſeine Frage die Auskunft, daß Herr Oſaley ausgegangen ſei.
„War er nicht neuerlich unwohl?“ fragte Annesley.
„Mein Herr iſt gerade in die Stadt zurückge⸗ kehrt, Sir.“
Da er ſich Abednego's Ausfälle gegen die ruinirende Verſchwendung einer üppig lebenden Dienerſchaft erinnerte, und die Koſten überſchlug, welche, die Nebenbezüge mit eingerechnet, ein ſo ehrbar ausſehender Gentleman, wie der war, an den er ſich zu wenden die Ehre hatte, mit 2 oder 300 jährlich, verurſache, lächelte Baſil faſt über ſeine Bethörung, auf ſeinen Fragen beſtehen zu wollen. Es war die Unmoͤglichkeit zu augenſcheinlich, daß der Geldverleiher Verwandtſchaft mit dem Eigenthümer einer ſo comfortablen Wohnung, eines Dieners, der ſo den Herrn ſpielte, habe.
„Ich kam hierher, um nach einem Verwandten des Herrn
Oſaley mich zu erkundigen,“ bemerkte Baſil, um gegen den Hausmeiſter das Nichtabgeben einer Karte zu ent⸗ ſchuldigen.—
„Ich weiß nichts davon, daß mein Herr Verwandte hat,“ antwortete der Mann, indem er eine Miene von Anſehen und Mißtrauen annahm.„Ich bin ſchon viele Jahre in ſeinen Dienſten, und habe nie von dergleichen gehoͤrt.“
4„In dieſem Falle,“ ſagte Baſil, bin ich Unrecht da⸗


