248
tigen zu wollen, welche durch Peveril und andere Gefan⸗ gene von Ruf in die Mauern ihres Speiſezimmers einge⸗ graben wurden.
Es war Baſil beſonders unangenehm, mit Wilberton und Maitland, deren Geheimniſſe er ſo zufaͤllig erfahren hatte, zuſammen zu ſein, over auch mit Loftus und Blen⸗ cowe, deren Kenntniß der ſeinigen und deren Mangel an Zartgefühl bei ihren Scherzen über dieſen Gegenſtand er ſchon mehr als einmal übel zu empfinden Gelegenheit ge⸗ habt hatte. Dagegen gab es indeſſen kein Mittel. Wegen eines ſo geringfügigen Gegenſtandes über die Schwere ſeiner Dienſtpflicht ſich zu beklagen, das würde, ſo war Baſil Annesley überzeugt, abſurd ſein, denn wer konnte eine Verbannung von wenigen Wochen in ein entferntes Ouartier der Stadt als ein Uebel betrachten? 3
Es ereignete ſich indeſſen, daß er einige Tage nach⸗ dem er ſein neues Quartier bezogen hatte, von einem Un⸗ wohlſein befallen wurde, welches entweder die Folge ſeiner Anſtrengungen und ſeiner Wachen bei dem Geldverleiher, oder die der feuchten Atmoſphäre des Tower's war, die ſich faſt bis zur Malaria ſteigert und in gewiſſen Jahres⸗ zeiten Fieber unter der Garniſon erzeugt. Vielleicht aus Theilnahme an ſeiner Krankheit blieben jetzt die beiden Lieblingsneckereien ſeiner ſcherzhaften Freunde, ſein intimes Verhältniß mit den Verelſt's und mit A. O., bei Seite. Aber es war nicht genug Zerſtreuung an dem Orte, um ihn von ſeiner Theilnahme am Picket oder am Whiſt zu dispenſiren, und die kleine Speiſetafel war demnach von den Wortſtreiten befreit, welche wo anders, in Folge des fortwährenden Syſtemes des Lächerlichmachens, in der Maitland Put an der Tagesordnung, zu oft zum Vor⸗ ſcheine kamen. Baſil hoͤrte auf die, des Tags ein halbes duzendmal zum Vorſcheine kommenden Anſpielungen auf ſeinen mitternächtlichen Verſuch, in das Haus des Weſt⸗ minſter⸗Juden einzubrechen, und auf einige entfernte Winke über ſeine Leidenſchaft für die Künſte nicht.


