immer weiter und weiter von dem Miniaturgemälde ent⸗ fernten. 4 t„Ei, ei, Sie fürchten Ihre goldenen Ketten blos von Tomback zu finden. Sie ſuchen eine Entſchuldigung für Ihr Gewiſſen, daß Sie fortfahren, mit den leichtſinnigen Toͤchtern des Lord Maitland zu kokettiren, ſeine Ananas zu eſſen, ſeinen Claret zu trinken, während Sie die Ueber⸗ zeugung haben, daß dieſe der Bezahlung nach nicht mehr ſein Eigenthum ſind, als das Ihrige!“ rief Abednego mit einer hoͤhniſchen Miene. Welch' ſonderbare Bemerkungen könnte man nicht nach irgend einem königlichen oder adeligen Bankette über die Zahl und die Namen derer machen, auf deren wirkliche Koſten die edeln Gäſte bewirthet wurden! Da ſind die Herren Grove, der Fiſchhändler; Giblett, der Fleiſcher; Fiſcher, der Federviehhändler; Gunter, der Con⸗ ditor; Fortnam, der Specereihändler; Moret, der Oelhänd⸗ ler; Durand, der Weinhändler; Garcia, der Obſthändler!“
„Sie machen zuletzt noch einen wahrhaft in Verſu⸗ chung führenden Küchenzettel!“ fiel Baſil in die Rede, begierig loszukommen.„Ich kann ein Barmecida's Feſt an dieſer bloßen Muſterrolle von Namen erkennen.“
„Sie ſind alſo ein ſo garſtiges Ding, ein Gourmand, eben ſo gut, als der Sclave eines ſchoͤnen Geſichts?“ fragte der alte Mann kalt.„Nun gut! Gott ſtärke Sie! Zu meiner Zeit waren junge Männer mit den Laſtern junger Männer zufrieden. Heut zu Tage nehmen ſie die Schwache der Kindheit und des Alters als Monopol in Anſpruch, vereinigen alle Ertreme, die Thorheiten des bartloſen Kinns und des graubärtigen.“
„Ich muß Ihnen wiederholt guten Morgen ſagen, Sir; da Sie ſo aufgelegt ſcheinen, mich ſo ſehr in die Kur zu nehmen,“ ſagte Baſil kurz.
„Ehe Sie gehen, habe ich Sie jedoch um einen Dienſt zu bitten;“ bemerkte Abednego, indem er plöͤtzlich ſeine Stimme dämpfte.„Fürchten Sie ſich nicht. Ich habe nicht im Sinne, Sie noch einmal um das Buch zu bitten.


