Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

2⁴4²

„Apropos der Miniaturen?“ fragte Abednego, indem er ſeine verſchmitzten Augen mit einem liſtigen Lächeln auf das Angeſicht des jungen Mannes heftete.

„Apropos Ihrer eigenen Angelegenheiten!“ war die unwillige Antwort Baſil's.

„Hinſichtlich meiner eigenen Angelegenheiten alſo haben Sie die Güte, wenn Sie gehen, meinen zerlumpten Be⸗ dienten zu unterrichten, daß wenn Herr Stubbs wieder kommen ſollte....“. r

„Sie kennen ihn alſo?“ 5

„Sie nannten mir in dieſem Augenblicke ſeinen Namen.“.

„Ich ſagte, ein Gemäldehändler in Soho. Dergleichen ſind dort viele Duzende.“

„Hat nichts zu ſagen! Ich kenne die vorwitzigen und zudringlichen Manieren eines gewiſſen Herrn Stubbs ge⸗ nug, um überzeugt zu ſein, daß er der Mann iſt, der in der Abſicht, mit mir über irgend einen Gegenſtand in per⸗ ſoͤnliche Verbindung zu treten, das Begehren vorſchützt, mein Miethsmann zu werden. Einen ſolchen wünſche ich nicht. Er iſt ein Lügner und ein Betrüger. Ich will nichts von ihm wiſſen, wiederhole ich. Wollen Sie Bill ſagen, daß er dem ſchmutzigen Kerl bemerklich mache, daß ich nichts von ihm wiſſen will.“

„Sie haben nicht nothig, ſich ſo bezeichnend an mich zu wenden, mein theurer Sir,“ ſagte Baſil, der nicht im Stande war, das Lachen zu unterdrücken. Ich bin nicht der Advokat des Herrn Stubbs. Sie koͤnnten ihn aus Ihrem Fenſter hinausſtürzen, ohne daß ich eine Hand zu ſeinem Nutzen wagen würde. Ich erwähnte ſeiner nur, weil ſich der Knabe darüber beſchwert, daß er jeden Tag zwiſchen zwoͤlf und zwei Uhr kommt, darauf beſteht, Sie wegen Ihres Hauſes zu ſprechen, und weil er glaubt, Sie moͤchten zornig darüber ſein, einen guten Miethsmann zu verlieren.“

„Einen guten Miethsmann an Herrn Jeremias Stubbs!