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Wachslichter, die Ihnen nicht von dem Weibe eines Krä⸗ mers, wie die Beſchaffenheit des Geſchenkes anzuzeigen ſcheint, ſondern von keiner geringern Perſon als der liebens⸗ würdigen Gräfin von Winterfield geſchickt wurden.“ Abednego antwortete durch ein heiſeres Kichern. „Ich ſollte ohne dieſes Weib Noth leiden, und ihre Familie wegen mir!“ rief er, indem er ſich triumphirend auf ſeinem Kiſſen umwendete.„Sie iſt es, die meine Speiſekammer verſieht, ſie iſt die Verſorgerin meiner Küche. Nun gut, ich bin ihr wenigſtens ſehr dankbar für ihren Sago, beſonders den weißen, und für ihren walliſer Flanell, von welchem Sie ganze Stücken hätten finden können, wenn Sie ſich in dem Gerümpelzimmer umgeſehen hätten, als Sie in der vergangenen Nacht mit der Wärterin faſt
erſtickten. Ja, ich bin ihr ebenſo ſehr verpflichtet, als ſie
dem Andenken ihres Mannes, der ſie zu dem gemacht hat, was ſie iſt, und deſſen Portrait ich als Pfand in meinem Schreibtiſche habe!“
Die Wärterin war mit ihrer Bürde in das Zimmer zurückgekehrt, und als ſie die Papiere auf einen Stuhl neben dem Bette gelegt hatte, ſchickte ſie Baſil wieder fort, damit Abednego jene durch ſie ungeſtoͤrt durchſehen könne.
„Zeigen Sie mir den Miniſter, der eine umfangrei⸗ chere Korreſpondenz in ſeinen Händen hat, als dieſe!“ rief der alte Mann, indem er triumphirend auf die Maſſe von Papieren deutete.„Und ich bitte Sie, wer zahlte das Porto für alle dieſe Briefe?“
„Ich that es, Sir, das heißt, ich gab das Geld hiezu Ihrem Diener.“
„So, ſo, Sie machen ſich ſelbſt zu meinem Banquier, ſowie zu meinem Haushofmeiſter und zu meinem Kam⸗ merdiener? Von Herzen gern! Ich bin ſtets bereit, Dienſte anzunehmen und Gemächlichkeiten, für die ich nichts zu geben habe, ausgenommen den ⸗Thee und den Zucker der Lady Winterſield. Sehen Sie her!“ fuhr er fort, indem


