Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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„Weſſen Kaſten?“ „Sahen Sie den nicht, der in dieſem Wagen war?“

„Ein ernſter, alter Burſche, der gleich einem Arzte ausſah. Wer war der?“

„Niemand mehr und niemand weniger, als der be⸗ richtigte A. O., von welchem wir in dem Klubb ſprachen.“

Baſil Aennesley fuhr auf. Er dachte ſchon, dies möchte eine andere von Blencowe's Fragen ſein, die er an ſeine Geſichtsfarbe richtete:

„Wenn ich dieſen Mann ſehe,“ ſagte Blencowe mit einem zu ernſten Ausdrucke des Widerwillens, als daß es noch eines weitern Beweiſes deſſelben bedurft hätte,„wenn ich dieſen Mann ſehe, ſo kommt es mir vor, als weun ich eine Klapperſchlange aus ihrem Käfich hervorblicken ſehe. Ich denke immer, wer das nächſte Opfer ſein mag. Man weiß, daß das verhängnißvolle Gift dieſes kriechenden Un⸗ gethüms ſeine Beute beſonders im Schlafe überraſcht, und wie viele menſchliche Weſen mögen als Opfer ihrer näch⸗ ſten Schickung fallen.“

Glücklicher Weiſe entging Baſil dieſe ſchreckliche Vorherſage. Er war in Gedanken über die Abſurdität verſunken, den Eigenthümer dieſer offenen, aber ſchoͤnen Equipage in der ſchmutzigen Zurückgezogenheit in Paulet⸗ Street, St. Agnes le Clare geſucht zu haben.

Der folgende Tag brachte ihm einen Brief von ſeiner Mutter. Lady Annesley ſchien außerordentlich niederge⸗ drückt. Eine Krankheit hatte ſich in ihrem Haushalte ereignet. Der alte Gärtner lag auf ſeinem Sterbebette.

„Du magſt ſeiner Zeit Barlingham troſtlos genug gefunden haben,“ ſchrieb die Klausnerin,„aber in dieſem Augenblicke iſt es ſo durch und durch traurig, daß ich Dich, mein theurer Sohn, von Deinem verſprochenen Chriſt⸗Be⸗ ſuche entbinden will. Ich wünſche nicht, Dein junges Herz dem Anblicke unſeres Kummers auszuſetzen, oder Dich der Anſteckung unſerer Krankheit bloßzuſtellen.“