Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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wickeln in den Locken öffnen ſah und ein ſchlechtes Früh⸗ ſtück in aller Eile zu ſich genommen, wozu der Bäcker die Walzen nicht gebraucht hatte, in einer Miethkutſche nach dem fernen Oſten zu fahren und in einer Weiſe abgeſetzt zu werden, welche der von Robinſon Cruſoe auf dem Pflaſter von Finsbury gleicht.

Es war das erſtemal, daß Baſil Annesley dieſe terra incognita beſuchte. Er hatte zwar in dem Tower gelegen, aber er kannte nichts von den Wilden in Moor⸗ gate. Da er ohne allen Prunk gekleidet war, vielmehr die größte Einfachheit bei dieſer Gelegenheit beobachtete, ſo konnte er nicht begreifen, daß es möglich ſei, daß der ſtarre Blick der Eingebornen auf ihm wegen des Unter⸗ ſchieds zwiſchen dem Schnitte ſeines Ueberrocks und dem der Schneider von Barbican hafte. Er dachte vielmehr, daß die Neugierde, die er erregte, von derſelben myſteridͤ⸗ ſen Natur ſein müſſe, mit welcher er ſeinen Scharfblick auf jede Ecke jeder Straße richtete, hoffend, auf den glück⸗ lichen Wohnplatz des A. O. zu ſtoßen.

Es war nun erſt zehn Uhr, aber in dieſem handel⸗ treibenden Stadttheile war die Welt in voller Thätigkeit. Die Leute gingen ihre Wege und beſorgten ihre Geſchäfte, als wenn es eine unmögliche Sache wäre, daß die Sonne nicht die Abſicht habe, auf ihre⸗Wege herabzublicken. Die Ladenfenſter waren von Rauch geſchwärzt. Die Vorüber⸗ gehenden eilten fort, indem ſie ihre froſtigen Hände in ihre Taſchen ſteckten, ihre Augen auf das traurige Pflaſter hefteten, ihre Naſen vor Kälte roth waren, und ihre Ge⸗ ſichter verſchiedene Grimaſſen ſchnitten, ein Zeichen der Unfreundlichkeit der Witterung. Die Straßen waren mit einer vielfarbigen Miſchung zähen Koths bedeckt, und die Atmoſphäre ſchien aus dem Zuſammenfluſſe alles mög⸗ lichen übelriechenden Materials gebildet. Der Geiſt des armen Baſil war durch die Temperatur des Tags, und dieſer Zuſammenhäufung der Gegenſtände rund um ihn her, niedergedrückt.* 4