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zu legen, um die Aufmerkſamkeit ſeines Bedienten zu er⸗ regen, wie dieſes bei den für die Zweipenny⸗Poſt beſtimm⸗ ten der Fall war, legte Baſil Annesley denſelben nicht blos auf den Tiſch, ſondern bedeckte ihn auch mit dem Buche Löſchpapier, auf dem er geſchrieben hatte, wie mit einem Grabſteine, als wenn er„nicht wieder hervorblicken und hervorgehen dürfe.“ 3
Ein Brief, der eine Zuſammenkunft mit einem Geld⸗ verleiher bezweckte! Ein wegwerfender Brief von ihm, dem ſtolzgeiſtigen Sohne einer ſtolzherzigen Mutter! Was würde dieſe Mutter von ihm denken, wenn ſie gewußt hätte, daß er ungeachtet ihrer hohen Stellung, ihrer liebevollen Be⸗ ſchwörungen, in ſo kurzer Zeit nach ſeinem Eintritte in die Armee, ſich dergeſtalt in Schulden geſtürzt habe, um die Hülfe eines Wucherers in Anſpruch nehmen zu müſſen.
Der arme Baſil warf ſich der Länge nach auf das Sopha ſeines Zimmers, legte die Hände über dem Kopfe zuſammen, richtete ſeine Augen auf einen Kupferſtich„des Hetmanns Tochter,“ welcher in einem prachtvollen Rahmen die entgegengeſetzte Wand ſchmückte, wie Portraite von Cerito oder Duvernay die Junggeſellen⸗Wohnungen des heutigen Tags verſchönern. Mit verzweifelten Selbſtan⸗ klagen ging er mit ſich ſelbſt Alles wiederholt durch, was zwiſchen ihm und Lady Annesley über das Capitel der Finanzen bei ihrem letzten Wiederſehen verhandelt wor⸗ den war. 3
Es war unmsoglich, einen größeren Unterſchied als den zu ſehen, der zwiſchen dem lärmenden und oͤffentlichen Leben, welches er in der Stadt führte, und zwiſchen der monotonen Abgeſchiedenheit in Barlingham Grange ſtatt⸗ fand. Eine Meile von New Forreſt liegend, glich das alte, von der Wittwe des Sir Bernhard Annesley bewohnte Schloß mehr einer mit einem Waſſergraben umgebenen Pächterswohnung, als dem ehrbaren Sitze, auf welchen ſich Wittwen von beſcheidenem Einkommen zurückziehen, um die Erträgniſſe eines kleinen Vermögens zuſammen zu


