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dem Continente, um ſich das Fieber ſeiner Aufregung zu
vertreiben, und von dieſem Augenblicke an bekamen die Sitten einen viel freieren Ton, einen mehr epicureiſchen Luxus. London kroch beſchämt aus ſeiner Häßlichkeit heraus und begann die Miene der Tugend und die An⸗ muth des savoir vivre zu afefectiren.
Neue Trachten wurden eingeführt, und eine glänzende Weichlichkeit herrſchte vor. Aus dieſer Epoche mag ſich der Ruin ſo manchen fürſtlichen Vermögens herdatiren. Es wurden nicht nur Millionen in fremden Hauptſtädten durch unſere reiſende Ariſtokratie zurückgelaſſen, oder an den Spieltiſchen in Paris, Spaa oder Baden verloren, es erforderten vielmehr auch bei ihrer Zurückkunft nach Eng⸗ land ihre Reſidenzen, mochten ſie in London oder in der Provinz liegen, ein der neuen Umordnung der Dinge ent⸗ ſprechendes, anmuthvolles Ausſehen. Auslaͤndiſche Die⸗ ner waren in jedem Haushalte im Ueberfluß vorhanden, fremde Handelsleute in jeder Straße zu finden. Jede Tracht, jedes Eſſen, jedes Wort, jedes Thun war à la dieſem, oder à la jenem; das Geld ſtieg verhältnißmäßig im Werthe, das Papier fiel. Unahnlich den alten Die⸗ nern, oder den ererbten Lakaien einer ernſteren Zeit, kamen dieſe Fremden gleich Heuſchrecken in das Land, um zu plündern, auszuſaugen und dann wieder fort zu fliegen; ſeitdem vermehrten ſich die Ankündigungen von Familien⸗ gütern, die verkauft, von Familienhäuſern, die vermiethet werden ſollten, und Anlehns⸗Anerbietungen, an den hohen
Adel und die Gentlemen in den unintereſſirteſten Aus⸗ drücken gemacht, beurkundeten die Fortſchritte, welche wir in der nationalen Verſteinerung machten.
Unter den letztern waren beſonders die Veröffentlichun⸗ gen eines gewiſſen A. O., und dieſe fanden vorzüglich bei den jungen Leichtfüßen der Univerſitäten und der Garden Eingang. Man hatte ſich ſchriftlich an ihn unter der Adreſſe zu wenden: Hungerford's Kaffeehaus. In dieſen Ankündigungen herrſchte ein ſehr ehrenhafter Ton, ſie ſchie⸗


