Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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drang der Wogen des Haſſes hatte ſich ſeit dem jüngſten revolutionären Sturme noch nicht gelegt, und die ſtatt⸗ lichen Schiffe der verſchiedenen Staaten Europas waren immer noch in Gefahr, zu ſtranden. Von allen Seiten her ertönte das: Ha, ha! der Trompeten und das Wie⸗ hern der Schlachtroſſe. In jeder Hand war ein Schwert, Sorge laſtete auf jeder Bruſt.

In ſolchen Perioden wächst der Muth des Mannes ungeſtüm und ſorglos. Die Begierde nach dem Gute an⸗ derer Menſchen verhärtet den Straßenräuber; die Begierde nach dem Leben. anderer Menſchen greift lieber mittels offener Gewalt an, als durch Gift oder in diebiſcher Heim⸗ lichkeit.

Das ſociale Leben iſt in einem Zuſtande ſchrecklicher Aufregung. Seine wirklichen Tugenden ſind wild; was kann von ſeinen Laſtern erwartet werden?

Die unnatürliche Ruhe, welche dieſem Enthuſiasmus von Wildheit folgte, eine ruhmloſe Faulheit der Seele und des Körpers der Nationen, welche von dem verlän⸗ gerten Frieden und dem vermehrten Wohlſtande herrührt, hat eben ſo verderbliche Reſultate. Wie die Hitze des Sommers ſchädliche Inſecten, oder nachtheilige Reptilien hervorbringt, ſo wird durch den Sonnenſchein eines herz⸗ loſen Glücks eine Brut verächtlicher Laſter und kriechen⸗ der Verbrechen ins Leben gerufen, wie bei dem Beruhigen des Oceans, welches Coleridge ſo kraftvoll durch die Worte ſchildert: der ſchlimmen See entſteigen ſchlimme Dinge, auf den Beinen kriechend.

„Kriechende Dinge“ verlangen Kraft, wenn ſie„un⸗ zählbar“ ſind, und ſeit der Zeit, ſeit welcher die Schwer⸗ ter der Legionen zuchtloſer Söldlinge in die Werkzeuge des Einbruchs und der Taſchendieberei verwandelt worden ſind, und das Gold⸗Verſchwenden des Lurus einen ver⸗ härtenderen Einfluß auf das menſchliche Herz ausgeübt hat, als das Blutvergießen einer ſtürmiſcheren Periode, ſeitdem beginnen wir die Zeit zu verwünſchen, in welcher