Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1845)
Entstehung
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leute um Entſchuldigung; aber es iſt ſo. Sie halten t für einen viel glücklicheren Mann, als Sie wirk⸗ ich ſind. 3

Ihr raſches Ungeſtüm lenkte nothwendiger Weiſe die Aufmerkſamkeit des Fürſten auf das Alles, und in⸗ dem er in der Aufregung über die ſeinem Rufe zuge⸗ fügte Schmach, weil ſein Ruf einen Theil ſeines di⸗ plomatiſchen Handelskapitels bildet, war er doch nicht gewiß, ob er es für ſchicklich erkennen ſolle, Schick⸗ lichkeit iſt die alleinige Richtſchnur ſeines Benehmens— einen geringeren Scandal durch einen größern zu ver⸗ wiſchen, das heißt, von Ihnen Rechenſchaft dafür zu fordern, daß Sie für ſein Weib gefochten haben. Ich ſtimme ganz mit Ihnen überein, daß Gallitzin nicht mehr Gefühl hat, als eine ſeiner Malachit⸗Vaſen; allein der Verſtand hat eben ſowohl ſeine Leidenſchaften, als das Herz, und der Wahnfinn des getäuſchten Ehr⸗ geizes iſt faſt von derſelben intenſiven Kraft, wie der Kummer gekränkter Liebe.

Nehmen Sie es daher für gerechtfertigt an, mein theurer Erloff, daß ich die Pflicht eines Verwandten gegen Sie erfüllt und Sie aus dieſer aufgeregten Sphäre hinausgedrängt habe. Sie ſind beſſer, Sie ſind wohlbehaltener in England. Ihr ungroßmüthiger Wink, daß ich begierig ſei, mich ſelbſt kräftig zur Vertheidigung der liebenswürdigen Ida anzuſchicken, wird mit Stillſchweigen übergangen; denn ich bin überzeugt, daß die Betrachtungen, Ihre einſame Reiſe Sie auf die Unmöglichkeit geführt haben, daß ein Mann von meinem abſcheulichen Temperamente geneigt ſei, der Verfechter eines Weibes zu werden, welches ſich für den Verluſt ſeiner Hand mit der des alten Gallitzin tröſten konnte, und für den Verluſt ſeines Herzens mit dem eines Mirabeau manqué, wie Rouilly; denn was Sie auch dagegen ſagen mögen, der Marquis iſt der Magnet, der ſie aus der Mitte