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ausgezeichneten Ton in den Zirkeln des Kaiſers, in den Geſellſchaften der Dauphine nichts ſehr Reizendes liegt. Dieſe hat weit mehr das Anſehen der Tochter des Königs, als ihr königlicher Gatte das ſeines Soh⸗ nes; denn jedes Wort ihres Mundes ſcheint von der Natur der Majeſtät eingegeben.
In meinem ganzen Leben ſah ich keine zwei we⸗ niger anziehende Perſonen, und dies iſt um ſo un⸗ glücklicher für einen Thron, in einem Zeitpunkte, wo Verſöhnung unumgänglich nothwenig erſcheint, und wo die Familie in dem Palais Royal jede Eigenſchaft be⸗ ſitzt, nicht nur zu feſſeln, ſondern auch zu bezaubern. Ich kann mir kaum geſtatten, Ihnen meine völlige Bewunderung über die Herzogin von Orleans und ihre reizende Tochter auszudrücken, da ich mich Ihrer ern⸗ ſten Warnung erinnere, gegen ſolche Vorliebe auf der Hut zu ſein.
Von Madame, dem Gegenſtande ſo feurigen Lo⸗ bes von Seite Alfred's, und einiger Parteilichkeit von Ibrer eigenen, kann ich bis jetzt noch nichts begreifen. Mit dem Pavillon de Marſan und dem Pavillon de Flore auf gutem Fuße zu ſtehen, iſt, wie mir ver⸗ ſichert wurde, außer Frage, obgleich die Mißverſtänd⸗ niſſe zwiſchen ihnen und ihren Anhängern möglicher Weiſe den Intereſſen des Thrones nachtheilige Reſul⸗ tate erzeugen könnten, und da der letztere ein Punkt iſt, auf den ich meine Aufmerkſamkeit gerichtet habe, macht es um ſo weniger, daß ich die Manieren von Madame als rauſchend, und ihre Züge, als eben ſo abſtoßend verabſcheue. Ueberdies herrſcht eine ſarka⸗ ſtiſche Ungeſchliffenheit in ihrem Zirkel vor, welche, wenn ſie ein Zeichen des Pariſer hohen Tones, für deſſen Tempel man ihn hält, nichts zur Verbreitung der Grundſätze der Sekte beiträgt.
Die italieniſche Oper, welche Sie meiner Auf⸗ merkſamkeit vor allen Unterhaltungen in Paris em⸗ pfahlen, iſt für jetzt geſchloſſen, und da der Fürſt es


