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dort an, ſo würden ihm alle Ehren angethan werden. Zum Beſten der ehrgeizigen Ida wünſche ich, daß ſie keine Gnatoo⸗Geſandtin, nicht außerordentliche Bevollmäch⸗ tigte des Königs von Monomotaga,(on vivaient les „deux vrais amis“) zu gleicher Zeit ſei. Wenn nicht — aber ich will nicht verſuchen, den Propheten zu ſpielen, wenn ich keinen Credit bei der Verwirklichung meiner Vorherſagungen gewinnen ſollte!
Tauſend ſchönes an Monsieur'Abbé und zehn⸗ tauſend Grüße an Sie ſelbſt, belle tante!
Vierundzwanzigſter Brief.
Von Marguerite Erloff an Mademoiſelle Thereſe 4 Moreau.
Niemals, theure Mademoiſelle, ſtimmte ich mehr in die, in Ihrem letzten Briefe ausgeſprochenen Klagen mit ein, daß Peter unſeliger Weiſe im Augenblicke un⸗ ſerer Abreiſe von Rehfeld anderswo beſchäftigt ſein mußte, und Sie ſo gezwungen wurden, Mama's Ar⸗ beitsbeutel und Schachbretter hinab zu tragen, was die traurige Urſache Ihres Unglücks war, als eben jetzt, weil daſſelbe Sie verhindert, Zeuge der herannahen⸗ den, und für Ihre geliebte Ida ſo wichtigen Ceremo⸗ nie zu ſein.
Welch ein großer Troſt würde Ihre Gegenwart hier ſein! Sie, eine ſo gütige Freundin, mit einem bereiten Ohre für alle unſere Klagen und einem Worte des Troſtes für alle unſere Leiden! Meine arme Mut⸗ ter iſt ſo ſehr mit Geſchäften überhäuft, daß ich kaum im Stande bin, auch nur für einen Augenblick Audienz bei ihr zu erhalten.


