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Er ſagte weiter:„Vor der Thüre iſt ein furchtbares Gedränge von Leuten, welche warten, bis geöffnet wird. Weil ich mit Hamlyn in Verbindung ſtehe, wandten ſich die Leute mit ſolcher Macht an mich, um Erkundigungen über die Angelegenheiten Hamlyns einzuziehen, daß ſie mir beinahe den Rock vom Leibe riſſen. Alles, was ich ſagte, um die Leute zufrieden zu ſtellen, war: es ſei alle Wahrſcheinlichkeit vorhanden, daß Hamlyn wieder aufkomme. Aber nicht das war es, um was ſie ſich bekümmerten.“ 3
Andreas Harrington ſagte entſchieden:„Ich ſehe keinen Nutzen darin, wenn wir verſuchen, die Poſſe wei⸗ ter zu ſpielen. Mein Neveu, der arme Burſche, hat das Zimmer verlaſſen, und ich ſage jetzt nun ein für alle Mal, es iſt durchaus nicht möglich, die Bank zu öffnen und ihre Geſchäfte fortgehen zu laſſen. Es iſt unmöglich, die Ausdehnung zu ermeſſen, in welcher der Credit Hamlyns compromittirt iſt. Die Sache iſt ein⸗ fach die: um die Zeit, als Walther Hamlyn, Hamlyus Vater, ſtarb, kam die Firma in's Gedränge. Anſtatt nun durch Selbſtverläugnung und Sparſamkeit ſeinen Angelegenheiten wieder aufzuhelfen, hat ſich Richard Hamlyn immer tiefer in den Schlamm verſenkt und den Verſuch gemacht, durch raſende, unehrliche Spekulationen den Knoten ſeiner Verlegenheiten zu durchhauen. Meine Gegenvorſtellungen verurſachten Feindſchaft zwiſchen uns, und der Himmel weiß, ich finde keine Genugthuung und Freude darin, daß alle meine Vorausſagungen hinſicht⸗ lich der Familie meiner unglücklichen Schweſter ſo ſchnelle in Erfüllung gehen mußten.“
Niemand unterbrach ihn. Oberſt Hamilton war fortgegangen, um Henry aufzuſuchen. Er faud ihn in der tiefſten Troſtloſigkeit, welche vom Mangel an Ruhe und Nahrung herrührte, er fand ihn halb ohnmächtig an einem der Pulte des Comptoirs. Die Advokaten beriethen ſich mit einander, wie ſie es angreifen ſollten, um ihre Forderungen an die Firma zuerſt bezahlt zu
Die Bankiersfrau. II. 17


