Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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Angelegenheiten ein ſcharfes Auge habe. Er fragte Sir Robert nun weiter, kreuz und quer, über die Natur und Ergiebigkeit ſeiner Ländereien auf dem ſchottiſchen Hochlande aus. Der Veterane kam beinahe auf den Gedanken, das Neſt⸗Ei, welches er zum Wohle des ärmern Theiles ſeiner Grafſchaft ſo verborgen und ge⸗ heim gehalten hatte, ſei am Ende ein goldenes, und er würde eine dumme Gans ſein, wenn er es nicht mit der eifrigſten Bemühung ausbrüten würde.“ Plötzlich hielt Hamlyn inne, weil er ſich bei Er⸗ wähnung von Bhurtpoor an das Intereſſe erinnerte, welches die zwei alten Soldaten für die indiſchen Ange⸗ legenheiten gezeigt hatten, und bat um Erlaubniß, einen der Briefe zu unterſuchen, welche als familiär und im Vertrauen geſchrieben bezeichnet waren, und auf ſeinem Tiſche gelegen hatten, als er ankam, und deren Adreſſe ihn verſicherte, daß ſie von einem Manne herrührten, der eine bedeutende Stelle auf der indiſchen Börſe hatte, und den er dafür ſehr gut bezahlte, daß er ihn gleich bei der Ankunft der Poſten von allen möglichen Neuig⸗ keiten zuerſt in Kenntniß ſetzte. Siehe dal er hatte mit vollem Rechte den ſehnlichen Wunſch gehabt, die Sache zu unterſuchen, denn der Brief in ſeiner Hand kündigte wichtige Mittheilungen an, welche bloß in der Abend⸗ zeitung veröffentlicht werden ſollten. Beide, ſowohl Oberſt Hamilton, als Sir Robert, waren entzückt. Sie ſtanden in einem Alter, in welchem Neuigkeiten aus der Zeitung dreifache Wichtigkeit für ſie hatten. Je mehr bei alten Leuten das Wohlgefallen an weltlichen Ver⸗ gnügungen abnimmt, deſto größere Freude haben ſtie, wie es ſcheint, an Erzählungen von Belagerungen, Empörungen, Erderſchütterungen, von Verrath, von Kriegserklärungen, wie wenn ſie wüßten, daß die Nacht nahe iſt, in welcher Niemand mehr wirken kann; daß die Zeit nahe iſt, in welcher die Zeitungsblätter ihre Spalten nicht mehr für ſie einrücken laſſen werden. Ehe ihre Freude verflogen war, als ſie von einem