Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

41

Hauſe und Ihrer guten Meinung zu behaupten im Stande ſei, und ſagte mir, wenn er Gelegenheit hätte, dreißig Jahre von der Zeit an gerechnet, in welcher er es ſprach, die Hauptſtadt Englands in Geſchaͤftsſachen wieder zu beſuchen, ſo würde wohl der Name Walther Hamlyns eine Bezeichnung für jede Auszeichnung, jede Tugend, jede Einſicht ſein. Mein Onkel hatte einmal ein Geldgeſchäft mit dem letzten Herrn Hamlyn, welches einen unauslöſchlichen Eindruck auf ſein Herz zurück ließ. Beinahe um dieſelbe Zeit hatte er eine Audienz bei dem letzten Herrn Pitt; und er ſagt, unter den zweien ſei ihm Herr Hamlyn von der Lombardſtraße als der be⸗ deutendere erſchienen, und habe den größeren Eindruck auf ihn gemacht.“

Die Gouvernantin hätte noch länger geſprochen, und noch länger hätte Hamlyn zugehört— den Lob, welches man dem Namen und Andenken ſeines Vaters weihte, war für ſeine Ohren das Bezauberndſte, das ſie hören konnten. Hochachtung vor ſeinem Vater machte die einzige, mit ſeinen Fehlern Etwas ausſöhnende, Tugend ſeines Lebens aus, und, ſobald Miß Creswell den ver⸗ ſtorbenen Bankier über Herrn Pitt ſtellt, ſtellte er ſie in Gedanken über Miß Edgeworth. Aber in dieſem Augen⸗ blick ſchaute das Geſicht Spilsbys, des wahren leib⸗ haftigen Spilsbys, in das Zimmer, und wünſchte, Herrn Hamlyn zu ſprechen.

In ſeiner Stimme und in ſeinem Ausſehn lag nichts Ungewöhnliches; doch Hamlyns war im Augen⸗ blicke in ſo geſteigerter Stimmung, daß es ihm vorkam, in dieſen einfachen Worten liege eine geheimnißvolle Ankündigung.

„Jeden Augenblick erwartet Sie Frau Hamlyn in Cavendiſh⸗Square, wo ich das Vergnügen haben werde, Sie dieſen Abend zu ſehen,“ ſagte er zur Gouvernantin, zum Zeichen, daß ſie ſich entfernen ſolle. Im Augen⸗ blicke nahm ſie ihre Handſchuhe, ihren ſammtnen Sack⸗ beutel, und ihren Sonnenſchirm zuſammen, und ent⸗