Teil eines Werkes 
5. - 8. Bdchn (1846)
Entstehung
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. Jeden Schritt, den Hamlyn in Beziehung auf Selbſt⸗ beherrſchung rückwärts that, that der Oberſchreiber Spilsby vorwärts. Das Leben des Schreibers wurde ein Gemiſch von Prüfen und Unterſuchen, von Verdacht und Auflauern. Auf einmal meinte er, bei den von der Firma ausgeſtell⸗ ten Verſicherungen auf den Staatsſchatz ein ungeheures Deficit entdeckt zu haben. Aber Hamlyn legte ihm eine Binde um das Auge. Er erſuchte ihn, zu entſcheiden, ob er berufen ſei oder nicht, die geheimen Angelegen⸗ heiten ſeines Prinzipals zu unterſuchen. Spilsby wies mit ſchuldiger Beſcheidenheit darauf hin, er befürchte, Herr Hamlyn ſei das Opfer irgend einer Spitzbüberei geworden. Kaum hatte er dieſes geſagt, als der Bankier

die fehlenden Verſicherungen hervorzog, und ſich nun ebenſo

gut das mit Kummer vermiſchte Erſtaunen Spilsby's,

als zuvor ſeine ſchlecht verhüllte, verächtliche Schaden⸗ freude zu erklären wußte.

Von dieſem Augenblicke an wurde der kahlköpfige Schreiber über ſeinen Plan, Geheimniſſen Hamlyns auf die Spur zu kommen, vollkommen verſtimmt. Er ſah, daß ſein an Verſtand höher ſtehender Prinzipal den von ihm gehegten Verdacht ſehr wohl verſtanden, aber auch zu Schanden gemacht habe. Weil er den entſchloſſenen Charakter Hamlyns kannte, war er überzeugt, er werde kein Mittel ſparen, um den Mann zu vernichten, welcher es wagen durfte, den Schleier zu lüften, der das ange⸗ freſſene Glied ſeines Geſchäftes verhüllte. Kurz, zwiſchen den Beiden war es zu einem Kampfe auf Leben und Tod gekommen. Obwohl Beide gegen einander die äußerliche Höflichkeit beobachteten, welche ihrer Stellung gegenüber von einander geziemte, ſo ſprachen doch die Blicke Beider, wie das Blinken von Dolchen. Oft ſprachen ſie lächelnd mit einander vom Wetter, wenn doch Jeder ganz genau merkte, daß der Andere ihn gar gerne der Welt, dem Kerker, dem Stricke überliefern moͤchte.

Dieſes war im Geheimen die Stellung eines Mannes,

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