Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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ruchbar wurde, daß er von einem Chriſttagsball zu Ehren der jungen Miß Hamlyn ſprach, war Jedermann damit einverſtanden, daß Sir Roger Burlington klug daran gethan habe, ſeinen Familienſitz zu räumen, und daß man der Wittwe ungemein dafür verbunden ſein müſſe, weil ſie ſich in Italien niedergelaſſen habe. 3

Im Verlaufe der Zeit nahmen die Streitigkeiten zwiſchen des Oberſten Tacktotum Johnſton und Sir Rogers Obergärtner Anderſon, welchen er auf den Rath Hamkyns hin, beim Antritt des Gutes übernommen hatte, das Intereſſe der Nachbarſchaft von Orington eben ſo ſehr in Anſpruch, als die Wahl eines Repräſentanten für die Grafſchaft. Nun aber hatte ſich der Oberſt entſchloſſen, den Doppelſchlüſſel zu ſeinen Gärten und ſeinen Ananas⸗ Treibhäuſern an Goody Johnſtorn zu vergeben und den Ober⸗ gärtner abzudanken. Die Meinungen hierüber waren ver⸗ ſchieden. Einige dachten, ein Gärtner, welcher dem letzten Sir Roger ſeine grünen Erbſen am Chriſttag, ſeine Erd⸗ beeren am Valentinstag, ſeine Pfirſiche am erſten April ganz ſicher zu liefern gewußt habe, thue Recht daran, wenn er nicht mit ſich ſpaſſen laſſe, indem er ja auch an⸗ derswo ſeine zweihundert Guineen jährlich verdienen könne. Aber die Mehrheit waren entſchiedene Johnſtoner und ſchwuren, Oberſt Hamilton, gleich den Königen von Deutſchland, die das Recht haben, ihre Kämmerer ſelbſt zu wählen, habe das Recht, ſeine Schlüſſel nach Willkür zu vergeben.

Sogar Frau Hamlyn wagte es, ihre Meinung ab⸗ zugeben, als ſie hörte, Anderſon habe voll Unwillen ſeine Dienſte auf Hyde angeboten.

„Ich fürchte, Sie werden ihn ſchmerzlich im Blumen⸗ Garten vermiſſen,“ ſagte ſie.„Durch lange Uebung hat Anderſon beſſer mit den Treibhäuſern auf Burlington uegrhen gelernt, als ein Fremder mit ihnen umzugehen weiß.“

„Meine gute, theure Lady!“ rief der Oberſt dagegen aus;„ich wollte lieber, all' die Gebüſche und Strauch⸗

Die Bankiersfrau. I. 5