Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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Beſitzthum aus einem Pachtgut beſtand, welches ſeine Familie ſeit der Zeit des Dun⸗Cow inne hatte, erkannte, als gelegenheitlich ein Jahr über das Verdienſt des franzöſiſchen Koches, des italieniſchen Zuckerbäckers, des deutſchen Gaſtwirths von Lord Vernon beſprochen wurde, in ſolchen Dingen keinen hinreichenden Erſatz für die Unverſchämtheit der Frau und Tochter ſeiner Lordſchaft. Da es ihm nicht möglich war, mit dem Sohne die gleichen Pachtbedingungen inne zu halten, wie mit dem Vater, ſo zog er es vor, das Daſein von Hyde zu ignoriren.

Daſſelbe war bei Richard Hamlyn nicht der Fall. Er konnte dem Ehrgeize, in welchem er auferzogen und geſäugt wurde, mit den Vernons auf freundſchaftlichem Fuße leben zu dürfen, nicht auf einmal entſagen. Er dachte, dieſe Bekanntſchaft habe ihm bei der Familie ſeiner Frau, bei den Connexionen in der Stadt, in der Graf⸗ ſchaft, in der ganzen Welt Wichtigkeit verliehen, und ſo

oft Lord und Lady Vernon in Warwickſhire waren, ſchmerzte ihn die unverſtellte Vernachläſſigung, welche er von Hyde erfahren mußte, tief.

Während der londoner Bankier nach der Bekannt⸗ ſchaft mit den bedeutenden Leuten, welche das Licht ihres Antlitzes weggezogen hatten, immer hungerte und durſtete, begnügte ſich der Reſt ſeiner Landnachbarin, der lang⸗ wierigen Krankheit und dem frühzeitigen Tode Sir Roger Burlingtons und der Ankunft eines Nachfolgers auf dem Rittergute ihre Theilnahme zu ſchenken.

Tauſend ſonderbare Vermuthungen betrafen den neuen Pächter, den fremden Nabob, den reichen Wittwer, welcher, wenn auch zu alt, um wiederum zu heiraten, mindeſtens in einem Alter war, wo er ſterben und wo man ihn be⸗ erben konnte. Oberſt Hamilton war ein eigentlicher Schatz für die Klatſchgeſellſchaften von Brarham und Orington. Seine zwei indiſchen Bedienten, ſein Hookah, ſeine Tibet⸗ Ziegen, ſeine indiſchen Merkwürdigkeiten aller Art, waren für den Kirchſprengel eine ebenſo bedeutende Hülfsquelle,

als eine Menagerie von wilden Thieren; und als es