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Poſtpferde von Burlington aus zum Schloſſe des Herzogs von Elvaſton kommen,“ ſagte der Pfarrer dazwiſchen.
„Und mein Lieblingsgeſchäft iſt das Fahren,“ rief Oberſt Hamilton aus. Den erſten kühlen Tag, Doktor! fahren wir doch wohl in meinem Phanton hinüber?“
Der Herr Paſtor war ſogleich mit zufrieden. Der Plan geſiel Jedermann. Zwiſchen den Vernons und den Hamlyns nämlich herrſchte eine Kälte, welche(da die Väter von beiden Herrn Freunde geweſen waren) als Feindſchaft betrachtet werden könnte. So lange die Familie abweſend war, wollte Frau Hamlyn ſich durchaus nicht als Eindringling auf Hyde betrachten laſſen. Hyde war kein der Schau preisgegebenes Schloß, das heißt: es war keines von den großen Häuſern, deren Hausverwalter von den großen Lords, welchen ſie gehören, ermächtigt ſind, gegen Annahme eines Goldſtückes Fremden ihre Pracht⸗ zimmer und Gemälde zu zeigen. Die Nachbarn von Hyde hatten übrigens das Recht, die Namen der fremden, von ihnen eingeführten Beſucher, ſammt den eigenen in ein Buch auf Hyde einzuſchreiben, welches zu dem Zwecke gehalten wurde, die der Familien⸗Citelkeit der Vernons geſchenkten Tribute aufzuzeichnen. 4
Eine von den Feinheiten Richard Hamlyns war ſein verſtelltes Mißfallen, daß er ſeinen Familien⸗Namen zu oft im Buche ſeines hochmüthigen Nachbars eingeſchrieben ſehen müſſe, wenn er Beſuchern von Stand und Rang die Löwen der Nachbarſchaft von Dean⸗Park zeigen ſolle. Und doch, wenn eine Gräfin bei ihm eingekehrt war, ſo ſorgte er ängſtlich dafür, daß er ſie nach Hyde führen durfte, wo er den Namen der beſuchenden Lordſchaft durch eine Klammer mit denen von„Herr und Frau Hamlyn von Dean⸗Park“ zuſammenzog. Freilich kannte ſeine Gemahlin ſeine Schwächen zu gut, um nicht einzuſehen, daß es ihm im Grunde ſeines Herzens lieb war, wenn er fremde Beſuche auf Hyde einführen durfte.
Ueberdieß hatte in der letzten Zeit zwiſchen dem Bankier und Lord Vernon eine politiſche Streitigkeit Statt


