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„Die Vernons kommen mit ihren Nachbarn auf dem Lande ſehr wenig zuſammen,“ fügte Frau Hamlyn hinzu, „was wir um ſo weniger bedauern, da die Fahrt über einen Fluß auf dem Wege nach Braxham im Winter, wenn ſie gewöhnlich hier ſind, unangenehm genug iſt; und wenn man der Brücke von Barſthorpe zufährt, ſo hat man doppelten Weg.“
Die Frau des Paſtors konnte ſich kaum genug über den Fluß der Rede wundern, in der Frau Hamlyn die Sache ganz anders deutete, als die niedrigeren Leute und Herrſchaften, welche die Einſamkeit, in der die Vernons lebten, ihrem Familienſtolze zur Laſt legten. Allerdings waren dieſe, gegenüber von dem Bankier. auf die Größe ihres Stammbaumes ebenſo ſtolz, als der Bankier gegen⸗ über von Anderen auf die Größe ſeiner Börſe.
„Kurzum! dieſes Volk iſt nicht nachbarlich geſinnt!“ war das kurzgefaßte Urtheil des Oberſten Hamilton von der Sache.„Sehr gut! in der Luft gibt es Platz genug für hoch Fliegende und tief Fliegende. Wenn ſie es ohne uns trinken können, ſo können wir es auch ohne ſie. Doch ich bin erſtaunt über ihr Benehmen. Wir halten zwar in Indien Viel auf einen Lord, weil wir ſelten mehr als Einen zu gleicher Zeit haben. Ein Phönix iſt ein Phönix und ein General⸗Gouverneur iſt ein General⸗Gouverneur. Aber ich meine, in London, wo ein großes Haus von großen Lords voll iſt, halten dieſe weniger auf einander, als man in Indien auf ſie hält.“
„Wir wiſſen kaum, was die Vernons auf ſich ſelbſt halten, denn ſie ſind in der Grafſchaft beinahe fremd,“ bemerkte Frau Hamlyn.„Sie waren ſeit den letzten zwei Jahren nicht hier.“
„Wenn Niemand auf Hyde iſt, warum ſollte ich denn hingehen und mich als Laurer auf dem Platze vergnügen?“ rief Oberſt Hamilton aus. 3
„Ich denke, Sie wären vielleicht mit Ormeau mehr zufrieden,“ ſagte ſchüchtern Frau Hamlyn.
„Aber Ormeau iſt zu weit. Man kann nicht ohne


