Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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Fenſter aus den halben Tag nach den Häuſern meines

Nachbarn gegenüber, deren Namen ſogar ich ſeit Adams Zeiten nicht kenne und die im Polizeiinder nutzlos für mich ſtehen. Meine Nachbarn ſind Leute, welche mich für einen unverſchämten alten Burſchen gehalten haben würden, hätte ich ihrem Kleinen, wenn ich ſie auf einem Morgenſpaziergange traf, ein wenig über das Kinn gegriffen.“

Frau Hamlyn äußerte eine Art höflichen Murmelns, zum Zeichen, daß ſie nicht ganz mit dem Herrn Oberſt einverſtanden ſei.

„Und wenn der Abend herankommt, und mein Haus für die Nacht geſchloſſen iſt,“ fuhr der Oberſt fort, „und ich keinen andern Geſellſchafter habe, als meinen armen Pintſcher, ſo frage ich mich oft ſelbſt, welches Verbrechen ich begangen habe, um alſo zu einer ein⸗ ſamen Zelle verdammt zu ſein, und ob ich wirklich zu Hauſe und wirklich in Altengland bin, welches ſich ſo gaſtfreundlich nennt.“

„Mein theurer Herr!“ ſagte Frau Hamlyn,„Sie verweilen ſicher zu lange auf der Schattenſeite des Gemäldes.“ 3 „Ich wünſche, Sie hätten mir die helle Seite deſ⸗ ſelben gezeigt. Solch verzweifelt lange Abende! Tiſchelt man auch mit Eſſen und Trinken ſo lange, als man will, die Sache kann nicht ewig dauern, und obwohl Johnſton mir hie und da den Courier vorliest, und ich ihn zu der Zeit, wenn er zum Abendeſſen hinuntergeht, ſelbſt wieder überleſe, ſo habe ich doch große Mühe, die Sache bis zum Bettgehen zu treiben. Wenn es nicht eine Schande wäre, die arme Goody Johnſton aus ihrem Armſeſſel aufzuwecken, ſo würde ich hie und da nach ihr ſenden, um mir Thee zu machen; aber wegen einer halben Stunde Klatſchenoder wegen einer Partie Whiſt bei meinen Bekannten, Bediente und Pferde bei ſolchem Wetter mitzunehmen, habe ich nicht das Herz, und das iſt die reine Wahrheit.“