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docken, wie dieſe Gattung von Erzeugern der Förmlichkeit iſt, unter ſolchen Männern in Steifleinwand, Männern in Rüſtung, das heißt: Strohmännern! Ihr biederer Gatte, dem mein Intereſſe ſo gut am Herzen liegt, als ſeine eigene, findet in mir, glaube ich, was die große Kunſt moderner Bildung betrifft, einen äußerſt eigen⸗ ſinnigen Schüler.“
„Herr Hamlyn hat, das weiß ich gewiß, an jedem kleinen Dienſt, den er Ihnen zu thun vermag herzliche Freude,“ erwiederte ſeine Geſellſchafterin, ohne ihre Augen von ihrer Arbeit zu erheben.“
„Ich glaube es Ihnen, ja ich glaube es Ihnen; nur kann es ſein, wir ſind in unſeren Begriffen von „Dienſt“ nicht im Reinen mit einander. Mein Freund Hamlyn hält es für eine große Güte von ſeiner Seite, wenn er mich immer mit geringen, eiteln, leeren, fal⸗ ſchen Geſellſchaftsförmlichkeiten recht umſetzt, um welche
ich mich, unter uns geſagt, meine theure Madame! keinen Knopf kümmere. Wenn ich Etwas, das er für außergewöhnlich hält, in Vorſchlag bringe, um den Leuten in meiner Umgebung ein beſſeres Leben zu ver⸗ ſchaffen, oder mich ſelbſt glücklich zu machen, ſo bin ich gewiß, er verbeſſert mich mit den Worten:„das iſt nicht Landesſitte,“ oder: ndas iſt gegen die Gebräuche der
Welt.“ Wahrhaftig! Ich habe zu lange an einem
Platze gelebt, wo die Gebräuche der Welt in keinen Betracht kamen, als daß ich mich der Knechtſchaft eines Flitterwerkes geduldig unterwerfen ſollte. Gott behüte, daß ich wie ein Hottentotte leben ſollte! Aber ich kann nichtt denken, daß ſich Hamlyns Lieblingswelt um ein Haar verſchlimmert haben würde, wenn Sie mir am Donnerſtag Ihre Töchter zum Mittageſſen mitgebracht hätten, oder wenn ich darauf beſtanden wäre, meinem Bedienten Johnſton und ſeinem Weibe, welche in Indien nicht gewohnt waren, ihre Tage in Kellern wegzu⸗ träumen, mein hinteres Zimmer für den Gebrauch zu überlaſſen.“


