——
allen Blicken nichts als Froͤlichkeit, ausgenom⸗ men in den Blicken meiner Tochter Sophie, wel⸗ che, aus Urſachen, die wir nicht begreifen konn⸗ ten, nicht ſo recht froh zu ſeyn ſchien,„Mich deucht,“ fagt' er mit einem Laͤcheln,„daß die ganze Geſellſchaft, Ein oder Zwey ausgenom⸗ men, vollig vergnügt iſt. Es iſt mir noch uͤbrig, daß ich eine Gerechtigkeit ausuͤbe. Sie ſehn wohl,“ ſagte er zu mir,„die Verbindlich⸗ keit ein, die wir beyde dem guten Jenkinſon ſchuldig ſind. Und es iſt nicht mehr als billig, daß wir dafuͤr erkenntlich ſind. Miß Sophie wird ihn, wie ich nicht zweifle, ſehr gluͤcklich
machen, und voͤn mir ſoll er ein Paar tauſend
Thaler zum Brautſch hatz empfangen, womit ſie eine bequeme Haushaltung einrichten und ge⸗ maͤchlich mit einander leben koͤnnen. Kommen Sie, Mademoiſelle Sophie, was ſagen Sie zu meiner Freywerberey? Wollen Sie mit dieſem Manne ziehn?“ Meine arme Dirne ſchien uͤber dieſen ſcheußlichen Vorſchlag faſt ohnmaͤchtig in ihrer Mutter Arme zu ſinken,—„Ich, Herr von Tornhill?“ ſagte ſie mit ſchwacher Stim⸗ me. Nein, ganz gewiß nicht!—
„Was,“ ſagte er abermals,„Sieſchlagenherm Jenkinſon aus, Ihren Wohlthaͤter, einen huͤbſchen jungen Mann den ich ganz bequem einrichten will, und der es in der Welt noch weit bringen kann?—
13) bitte, mein Herr, verwiederte ſie mit kaum
hoͤr⸗
54 5 — 1


