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Der Dorfprediger von Wakefield : eine Geschichte, die er selbst geschrieben haben soll
Entstehung
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— 2 Himmel beſcheert hat, huͤbſch genug, wenn ſie nur artig genug ſind. Denn artige Kinder, huͤbſche Kinder!„ und dann pflegte ſie die Maͤd⸗ chen zu heiſſen, den Kopf gerade zu halten, welche, um nichts zu verhehlen, wirklich recht ſchoͤn waren. Die bloſſe Auſſenſeite iſt fuͤr mich ein ſo nichtsbedeutender Umſtand, daß ich ſchwer⸗ lich darauf gefallen waͤre, deſſelben zu erwaͤh⸗ nen, waͤre es nicht der allgemeine Vorwurf des Geſpraͤchs in unſrer Gegend geweſen. Olivia, itzt ungefehr achtzehn Jahr alt, beſaß dieſe Fuͤlle der Schoͤnheit, womit die Mahler gemeiniglich die Goͤttinn Hebe zu mahlen pflegen. Offen, lebhaft und befehlend. Sophiens Zuͤge mach⸗ ten nicht ſchnellen Eindruck; thaten aber oft ihre Wirkung deſto ſichrer, denn ſie waren ſanft, beſcheiden und anziehend. Die eine ſiegte auf einen Streich, die andre durch ein gluͤcklich wie⸗

derholtes Bemuͤhen.

Die Gemuͤthsart eines Frauenzimmers iſt gemeiniglich mit ihren Geſichtszuͤgen von einerley Bildung; mit meinen Toͤchtern war's wenigſtens ſo. Olivia wuͤnſchte viele Liebhaber, Sophie nur einen zu feſſeln. Olivia fiel oft, aus zu groſſer Begierde zu gefallen, ins Gezierte. Sophie verbarg ſelbſt ihre Vortreflichkeiten, aus Furcht zu beleidigen. Die eine unterhielt mich

mit ihrer Lebhaftigkeit, wenn ich munter, und

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