Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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Schweben, lieblich und ernſt, uͤber die Flaͤche dahin. 86. Eingefroren ſahen wir ſo Jahrhunderte ſtarren, Menſchengefuͤhl und Vernunft ſchlich nur verborgen am Grund. 87. Nur die Flaͤche beſtimmt die kreiſenden Bahnen des Le⸗ bens; Iſt ſie glatt, ſo vergißt Jeder die nahe Gefahr. 88. Alle ſtreben und eilen und ſuchen und fliehen einander; Aber Alle beſchraͤnkt freundlich die glaͤttere Bahn⸗ 89. Durch einander gleiten ſie her, die Schuͤler und Meiſter und das gewoͤhnliche Volk, das in der Mitte ſich haͤlt.

90. Jeder zeigt hier, was er vermag; nicht Lob und nicht Tadel Hielte Dieſen zuruͤck, foͤrderte Jenen zum Ziel. 91.

Euch Praͤconen des Pfuſchers, des Meiſters Verkleine⸗ rer, wuͤnſcht' ich, Mit ohnmaͤchtiger Wuth, ſtumm hier am Ufer zu ſehn. 8 92. Lehrling, du ſchwankeſt und zauderſt, und ſcheueſt die glaͤttere Flaͤche. Nur gelaſſen! du wirſt einſt noch die Freude der Bahn. 93. Willſt du ſchon zierlich erſcheinen? und biſt nicht ſicher. Vergebens! 32