Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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21. Blaß erſcheineſt du mir, und todt dem Auge. Wie 3 rufſt du, Aus der innern Kraft, heiliges Leben empor? Waͤr' ich dem Auge vollendet, ſo koͤnnteſt du ruhig genießen; Nur der Mangel erhebt uͤber dich ſelbſt dich hinweg. 22. Zwei Mahl faͤrbt ſich das Haar; zuerſt aus dem Blon⸗ den ins Braune,

Bis das Braune ſodann ſilbergediegen ſich zeigt. Halb errathe das Raͤthſel! ſo iſt die andere Haͤlfte Voͤllig dir zu Gebot, daß du die erſte bezwingſt.

23.

Was erſchrickſt du?Hinweg, hinweg, mit diefen

Geſpenſtern! Zeige die Blume mir doch; zeig' mir ein Menſchen⸗ geſicht! Ja, nun ſeh' ich die Blumen; ich ſehe die Menſchen⸗ geſichter. Aber ich ſehe dich nun ſelbſt als betrognes Geſpenſt. 1 1 24. Einer rollet daher; es ſtehen ruhig die Neune: Nach vollendetem Lanf liegen die Viere geſtreckt. Helden finden es ſchoͤn, gepaltſam treffend zu wirken; Denn es vermag nur ein Gott Kegel und Kugel zu ſeyn.

Wie viel Aepfel verlangſt du fuͤr dieſe Bluͤthen? 3 Ein Tauſend;