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17. Thun die Himmel ſich auf und regnen, ſo traͤufelt das Waſſer uUeber Felſen und Gras, Mauern und Baͤume zu⸗ gleich. Kehret die Sonne zuruͤck, ſo verdampfet vom Steine die Wohlthat; Nur das Lebendige haͤlt Gabe der Goͤttlichen feſt. 18. Sag', was zaͤhlſt du?—„Ich zaͤhle, damit ich die 4 Zehne begreife, Dann ein andres Zehn, Hundert und Tauſend her⸗ nach.“ Naͤher kommſt du dazu, ſo bald du mir folgeſt.— —„Und wie denn?“— Sage zur Zehne: ſey zehn! Dann ſind die Tauſende dein. 19. Haſt du die Welle geſehen, die uͤber das Ufer einher ſchlug? Siehe die zweite, ſie kommt! rollet ſich ſpruͤhend ſchon aus. Gleich erhebt ſich die dritte! Fuͤrwahr, du erwarteſt vergebens, Daß die letzte ſich heut ruhig zu Fuͤßen dir legt. 20. Einem moͤcht' ich gefallen! ſo denkt das Maͤdchen; den Zweiten Find' ich edel und gut, aber er reizet mich nicht. Waͤre der Dritte gewiß, ſo waͤre mir dieſer der Liebſte. Ach, daß der Unbeſtand immer das Lieblichſte bleibt!


