Teil eines Werkes 
3. Bd. (1843)
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O glücklich! wer von ſeinen Gaben Solch einen Vortheil ziehen kann. Der Vater zeigt dich ſeinem Knaben, Ein jeder fragt und drängt und eilt, Die Fiedel ſtockt, der Tänzer weilt. Du gehſt, in Reihen ſtehen ſie, Die Mützen lliegen in die Höh': und wenig fehlt, ſo beugten ſich die Knie, Als käm' das Venerabile.

Fauſt. Nur wenig Schritte noch hinauf zu jenem Stein, Hier wollen wir von unſrer Wandrung raſten. Hier ſaß ich oft gedankenvoll allein Und qualte mich mit Beten und mit Faſten. An Hoffnung reich, im Glauben feſt, Mit Thranen, Seufzen, Händeringen Dacht' ich das Ende jener Peſt Vom Herrn des Himmels zu erzwingen. Der Menge Beifall toͤnt mir nun wie Hohn. O könnteſt du in meinem Innern leſen, Wie wenig Vater und Sohn Solch eines Ruhmes werth geweſen; Mein Vater war ein dunkler Ehrenmann, Der über die Natur und ihre heil'gen Kreiſe, In Redlichkeit, jedoch auf ſeine Weiſe, Mit grillenhafter Mühe ſann. Der, in Geſellſchaft von Adepten, Sich in die ſchwarze Küche ſchloß, und, nach unendlichen Recepten, Das Widrige zuſammengoß. Da ward ein rother Leu, ein kühner Freier, Im lauen Bad, der Lilie vermaͤhlt Und beide dann, mit offnem Flammenfeuer, Aus einem Brautgemach ins andere gequalt. Erſchien darauf mit bunten Farben