Teil eines Werkes 
3. Bd. (1843)
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Urvaͤter Hausrath drein geſtopft Das iſt deine Welt! das heißt eine Welt!

Und fragſt du noch, warum dein Herz Sich bang' in deinem Buſen klemmt? Warum ein unerklärter Schmerz

Dir alle Lebensregung hemmt?

Statt der lebendigen Natur,

Da Gott die Menſchen ſchuf hinein, Umgiebt in Rauch und Moder nur Dich Thiergeripp' und Todtenbein.

Flieh! Auf! Hinaus ins weite Land! Und dieß geheimnißvolle Buch,

Von Noſtradamus eigner Hand,

Iſt dir es nicht Geleit genug? Erkenneſt dann der Sterne Lauf,

Und wenn Natur dich unterweiſ't, Dann geht die Seelenkraft dir auf, Wie ſpricht ein Geiſt zum andern Geiſt. umſonſt, daß trocknes Sinnen hier

Die heil'gen Zeichen dir erklärt.

Ihr ſchwebt, ihr Geiſter, neben mir; Antwortet mir, wenn ihr mich hört! (Er ſchlägt das Buch auf, und erblickt das Zeichen des Makrokosmus.) Hal welche Wonne fließt in dieſem Blick

Auf einmal mir durch alle meine Sinnen!

Ich fuͤhle junges heil'ges Lebensglück

Neuglühend mir durch Nerv' und Adern rinnen.

War es ein Gott, der dieſe Zeichen ſchrieb,

Die mir das inn're Toben ſtillen,

Das arme Herz mit Freude füllen,

Und mit geheimnißvollem Trieb,

Die Kräfte der Natur rings um mich her enthüllen? Bin ich ein Gott? Mir wird ſo licht! 3