Teil eines Werkes 
3. Bd. (1816) Werke
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cher Ausruf bemerkte, und bey ſich ſelbſt das gute Ge⸗ daͤchtniß ſeines Knaben pries, der von ſo wenigem Zuhs⸗ ren ſo mancherley habe behalten koͤnnen. 4 Hierdurch ward ich immer verwegener, und rezitirte eines Abends das Stuͤck zum größten Theile vor meiner Mutter, indem ich mir einige Wachsklumpchen zu Schau⸗ ſpielern bereitete. Sie merkte Kuf. drang in mich, und ich geſtand. 1 Gkücklicher Weiſe fiel dieſe Entdeckung in die Zeit, da der Lieutenant ſelbſt den Wunſch geaͤußert hatte, mich in dieſe Geheimniſſe einweihen zu duͤrfen. Meine Mut⸗ ter gab ihm ſogleich Nachricht von dem unerwarteten Talente ihres Sohnes, und er wuſſte nun einzuleiten, daß man ihm ein Paar Zimmer im oberſten Stocke, die gewoͤhnlich leer ſtanden, uͤberließ, in deren einem wieder die Zuſchauer ſitzen, in dem andern die Schauſpieler ſeyn, und das Proſcenium abermals die Oeffnung der Thuͤre. ausfüllen ſollte. Der Vater hatte ſeinem Freunde das alles zu veranſtakten erlaubt; er ſelbſt ſchien nur durch die Finger zu ſehen, naech dem Grundſatze, man muͤſſe den Kindern nicht merken laſſen, wie lieb man ſie habe, ſie griffen i immer zu weit um ſich; er meinte, man muͤſſe bey 3 ihren Freuden ernſt ſcheinen, und ſie ihnen manghmal ver⸗ derben, damit ihre 3iedenbeit ſi ſie nicht ubermaͤßig und uͤbermuͤthig mache..