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3 durch einen Lerm geweckt, welcher auf der Straße ent⸗
ſtand. Mariane rief der Alten, die, nach ihrer Gewohn⸗ heit noch fleißig, die veraͤnderlichen Materialien der Thea⸗ tergarderobe zum Gebrauch des naͤchſten Stuͤckes anzu⸗ paſſen beſchaͤftigt war. Sie gab die Auskunft, daß eben eine Geſellſchaft luſtiger Geſellen aus dem Italiaͤner Kel⸗ ler nebenan heraus taumle, wo ſie bey friſchen Auſtern, die eben angekommen, des Champagners nicht geſchont haͤtten. 1 3
Schade, ſagte Mariane, daß es uns nicht fruͤher ein⸗ gefallen iſt; wir haͤtten uns auch was zu Gute thun ſollen.
Es iſt wohl noch Zeit, verſetzte Wilhelm und reichte der Alten einen Louisdor hin: verſchafft Sie uns, was wir wuͤnſchen, ſo ſoll Sie's mit genießen.
Die Alte war behend, und in kurzer Zeit ſtand ein artig beſtellter Tiſch mit einer wohlgeordneten Collation vor den Liebenden. Die Alte muſſte ſich dazu ſetzen; man aß, trank und ließ ſich's wohl ſeyn.
In ſolchen Faͤllen fehlt es nie an Unterhaltung. Ma⸗ riane nahm ihren Jonathan wieder vor, und die Alte wuſſte das Geſpraͤch auf Wilhelms Lieblingsmaterie zu wenden. Sie haben uns ſchon einmal, ſagte ſie, von der erſten Auffuͤhrung eines Puppenſpiels am Weihnachts⸗ Abend unterhalten; es war luſtig zu hoͤren. Sie wurden eben unterbrochen, als das Ballet angehen ſollte. Nun kennen wir das herrliche Perſonal, das jene großen Wir⸗ kungen hervorbrachte.
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