VIII.
Dankfeſt.
Im weiten deutſchen Reiche lag die Menge auf den Knieen, den Ewigen zu preiſen! Wohl hatten ſchon vor Monden allerwärts die Fahnen dem Friedens⸗ feſte geweht, war der Glocken Feierſtimme ihm erklun⸗ gen— heute aber hob ſich der Lobgeſang überall zur gleichen Stunde und millionenfältig drang das Te Deum durch alle Lande. Wo immer deutſche Zunge ſich regte, ein deutſcher Tempel ſich wölbte, trug das heilige Echo vollen Geläutes den gleichen Dankeslaut empor. Mit Blumen, den Symbolen des Friedens, ſchmückte ſich die kleinſte Waldkapelle ſo freudig wie der Hochaltar des ſtolzeſten Doms— weit über Land und Meer, im fernen Welttheil ertönte heute das hohe Lied:„Großer Gott, Dich loben wir!“
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