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welches dem ſtummen, ſchweigend immer mehr erſtar⸗ kenden Leben Klang und Ton verlieh. Für Triefel's Gewandtheit war es eine leichte Aufgabe, die Präſi⸗ dentin häufig zu einer Aeußerung, einem Bericht über Eugenie hinzuleiten, und dies geſchah ſo unmerklich, war bei der Vorliebe, welche die leichtplaudernde alte Freundin für das liebe Mädchen hegte, ſo natürlich, daß ihr ſelbſt am wenigſten auffiel, wie oft und man⸗ nigfaltig dies Thema verhandelt wurde. Längſt hatte Triefels Alles erfahren, was über Eugenie zu berichten war; ihre Liebenswürdigkeit, ihre Hingabe an die neuerdings übernommenen Pflichten, ihr hoher Sinn wurden gebührend gerühmt, aber auch ſanfter Tadel blieb nicht aus, denn nach Anſicht der Präſidentin war ſie für ihre Jugend doch gar zu ernſt, und die Conſequenz, mit der ſie jede Bewerbung um ihre Hand ablehnte, wurde als Marotte bezeichnet; es klang hier⸗ bei ſogar ein Ton von Empfindlichkeit durch, und kaum verhüllte Andeutungen ließen errathen, daß die mütterliche Freundin mit der Fürſprache für einen von ihr bevorzugten Freier ſelbſt geſcheitert war. Noch war die Geliebte alſo frei! aber ſie blieb darum nicht minder für ihn verloren! Von Tag zu Tag, von Woche zu Woche hoffte Triefels mit heißem Wunſche auf ein wenn auch noch ſo leiſes Zeichen der


