Teil eines Werkes 
5. Bd. (1876)
Entstehung
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hat mein eigener Name nur noch ſchwachen Klang, doch hoffe ich, mein Schwert ſoll ihn demnächſt des Vorzugs werth machen, den die Gnade unſeres durch⸗ lauchtigſten Herrn mir bisher unverdient erwieſen. Daß ich Euer Kind liebe, verbürgt meine Werbung bei ſo bedrängter Zeit und ſomit lege ich meine höchſte Hoffnung in Eure Entſcheidung.

Nie! entgegnete der Freiherr mit ſtarker Stimme, nie willige ich in dieſe Verbindung Ueberdies iſt die Hand meiner Tochter bereits dem Grafen Pappenheim zugeſprochen Er neigte kurz das Haupt, als betrachte er das Geſpräch für beendet.

Weiſet mich nicht ſo von Euch, rief Ferdinand

lebhaft, indem er ihm einige Schritte näher trat;es handelt ſich nicht um mich allein! Mathilde liebt mich, ſie hat mir Herz und Treue verpfändet, es gilt das Glück Eures einzigen, Eures letzten Kindes!

Ihr ſeid es alſo, der meine Tochter zum Wider⸗ ſtande verleitet habt! ſagte der Freiherr mit gedämpf⸗ ter, tief erbitterter Stimme;Euch habe ich es zu dan⸗ ken, daß die immer Fügſame mir vor kaum einer Stunde zu ſagen wagte, ſie könnte mir nicht gehorchen? Und Ihr denkt, ich würde dem gewiſſenloſen Verführer ihre Hand geben? Ihr thatet wohl, mich daran zu er⸗ innern, daß ſie mein letztes Kind iſt! Ja, drei Söhne