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Ihnen geſtehen, daß der Gedanke an das geſellige Le⸗ ben mir eine kindiſche Furcht einflößt. Als ich Maxi⸗ min verließ, war ich ſehr jung und deßhalb dem äuße⸗ ren Leben ganz fremd. Nun habe ich beinahe vier Jahre auf dem Lande gelebt, in völliger Einſamkeit. Es koſtete mich einen großen Entſchluß, meinen ein⸗ ſiedleriſchen Gewohnheiten zu entſagen und mein liebes Neuvillers zu verlaſſen. Jeder Abſchied wird mir überhaupt ſo ſchwer! Ich weiß nicht, ob es bei mir nur ein individuelles Gefühl iſt, aber es ſcheint mir als gewinne jeder Ort, den zu verlaſſen man im Be⸗ griff ſteht, einen ganz beſonderen Reiz. Mich hat er ſelbſt bei Reiſen erfaßt; wenn ich Orte verließ, die keinen lichten Punkt einer perſönlichen Erinnerung hat⸗ ten, goß der Gedanke, von ihnen zu ſcheiden, vielleicht für immer, einen poetiſchen, eigenthümlichen Zauber über ſie aus, und weckte unbeſtimmte Unruhe.“ „Gewiß!“ fiel Robert lebhaft ein.„Auch ich habe dieſe ſeltſame Befangenheit oft empfunden, und bin mir ihrer nie lebhafter bewußt geweſen, als bei mei⸗ ner Abreiſe von Paris im vorigen Jahre. Ich hatte dort trübe, verhängnißvolle Jahre verlebt, viel Unan⸗ genehmes erlitten und keine rechte Freude dagegen ein⸗ getauſcht, keinerlei Verbindung geſchloſſen, die mich da⸗ hin gefeſſelt hätte, und dennoch wollte es mich wie
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